Familie Querfeld im Falstaff-Talk: Currywurst oder Käsekrainer?
Österreich zieht ins KaDeWe: Von 1. bis 27. September präsentieren 24 Produzent:innen kulinarische Spezialitäten – darunter das »Café Landtmann« mit seinem legendären Guglhupf. Im Interview verraten Berndt und Irmgard Querfeld, worauf sie sich kulinarisch in Berlin am meisten freuen.
Von 1. bis 27. September 2025 verwandelt sich die 6. Etage des KaDeWe unter dem Motto »Genuss made in Austria« in ein kulinarisches Schlaraffenland: 24 Produzent:innen aus allen österreichischen Bundesländern präsentieren eine breite Palette an Lebensmitteln, Getränken und Delikatessen.
Mit dem Duft von frisch gebackenem Guglhupf zieht auch ein Stück Wiener Kaffeehaustradition ins KaDeWe. Seit über 150 Jahren steht das »Café Landtmann« für exzellente Mehlspeisen, gemütliche Atmosphäre und weltoffene Kaffeehauskultur – Werte, die die Querfelds nun auch den Berliner:innen näherbringen möchten. Im Interview erzählen Irmgard und Berndt Querfeld, worauf sie sich kulinarisch in der Hauptstadt freuen, welche Spezialitäten aus Österreich sie hier vermissen und welche Food-Spots sie dank Tipps ihrer in Berlin lebenden Söhne unbedingt entdecken wollen.
Was bringt ihr mit ins KaDeWe?
Mit dem »Landtmann’s Original Guglhupf« bringen wir ein Stück Wiener Kaffeehaustradition nach Berlin. Unser »Café Landtmann«, steht seit über 150 Jahren für höchste Kaffeehauskultur und exzellente Mehlspeisen. Das »Landtmann« ist ein lebendiger, gemütlicher und zugleich stilvoller Ort – weltoffen und typisch wienerisch. Genau das passt perfekt nach Berlin.
Worauf freut ihr euch kulinarisch am meisten in Berlin?
Auf die große Vielfalt! Berlin ist ein Schmelztiegel verschiedenster Küchen und Kulturen. Besonders spannend finden wir internationale Foodtrends und die kreative Street-Food-Szene.
Was machen die Berliner kulinarisch besser als die Österreicher?
Zwei unserer Söhne leben in Berlin – Leopold ist Profifußballer und spielt bei Union Berlin und Rudolph arbeitet bei der Fußballagentur Roof. Sie sagen: Die Berliner sind mutiger – was Experimentierfreude und internationale Einflüsse betrifft. Während wir Österreicher an unseren Klassikern hängen, geht Berlin oft den cooleren, innovativeren Weg. Das macht uns neugierig. Mein Mann und ich haben das große Glück, dass unsere beiden Söhne uns in Berlin zu Lokalen führen, die sie selbst spannend finden – quasi wie echte »Einheimische«. So entdecken wir die Stadt auf eine sehr persönliche Weise und sehen auch Spots, die wir ohne den direkten Bezug nicht gefunden hätten.
Was vermisst ihr an Österreich am meisten, wenn ihr wo anders unterwegs seid?
Das Wiener Schnitzel und ofenwarmen Apfelstrudel – und natürlich unsere typischen charmanten Wiener Kaffeehäuser. Dieses spezielle Gefühl, sich hinzusetzen, Zeit zu haben und Gast zu sein – diese Stimmung findet man kaum wo anders auf der Welt.
Welches Lokal steht auf eurer Berlin-Bucketlist?
Laut einem Tipp unserer Söhne dürfen wir uns einen Abend bei »Night Kitchen Berlin« oder im »Café Pilz« absolut nicht entgehen lassen.
Currywurst oder Käsekrainer?
Eine Currywurst in Berlin gehört zum Pflichtprogramm.