»Grüs Gott«: KI-Fehler auf Münchner Frühlingsfest-Maßkrug sorgt für Diskussionen
Hat das nochmals ein Mensch überprüft? Diese Frage stellt man sich beim Maßkrug zum 60. Münchner Frühlingsfest nicht nur wegen des offensichtlichen Schreibfehlers.
Die Sprecherin der Münchner Schausteller Yvonne Heckl betont gegenüber der dpa, man habe den Entwurf trotz des auffälligen Fehlers bewusst gewählt. »Es gibt eine künstlerische Freiheit«, so ihre Haltung. Der Vorschlag einer Münchner Gestalterin habe sich in einem Wettbewerb gegen zahlreiche Einsendungen – darunter auch viele von Kindern – durchgesetzt.
Nicht für den Verkauf gedacht
Wichtig: Der KI-Krug ist kein offizielles Wiesn-Produkt. Anders als der traditionelle Maßkrug des Oktoberfests unterliegt er keinen strengen Gestaltungsregeln. Der Einsatz künstlicher Intelligenz war hier ausdrücklich erlaubt.
Von dem auffälligen Sammlerstück wurden rund 1.000 Exemplare produziert. Verkauft wird er allerdings nicht – die Krüge gehen ausschließlich als Geschenk an Helfer und Beteiligte des Festes. Das Münchner Frühlingsfest, das in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, läuft noch bis zum 10. Mai. Es gilt mit seinen zwei Bierzelten als »kleine Wiesn«.