Kennst du diese 4 Mythen über Dessertweine?
Warum haben Dessertweine eine bescheidene Reputation? Wir klären 4 bekannte Mythen über Süßweine auf.
Dessertweine – die häufig auch als Süßweine bekannt sind – haben gemeinhin eine eher bescheidene Reputation. Um die Gattung ranken sich viele Mythen, einige der bekanntesten wollen wir genauer unter die Lupe nehmen.
Dessertweine lassen sich nicht kombinieren
Dieser Mythos lässt sich einfach widerlegen. Zahlreiche Experten halten nichts von der Aussage, dass Dessertweine explizit mit etwas Süßem gepaart werden müssen. Sie müssen nicht einmal zwingend am Ende des Essens getrunken werden. Als Begleitung zu einer Käseplatte oder zu Foie Gras eignen sie sich ebenfalls hervorragend.
Alle Dessertweine haben zugesetzten Zucker
Tatsächlich enthalten viele Dessertweine den sogenannten Restzucker. Das bedeutet aber nicht, dass Zucker zugefügt wurde – es handelt sich lediglich um den natürlichen Zucker der Trauben, die nicht vergoren sind. Süßweine haben die Reputation ungesund zu sein, tatsächlich haben aber alle Weine einen Grundgehalt an Zucker, der in Alkohol verwandelt wird.
Dessertweine sind billig
Eine klare Aussage ist auch hier nicht zu treffen. Es mag sein, dass bestimmte Dessertweine für wenig Geld zu haben sind – das Spektrum ist aber groß. Bedeutet: Nicht alle Dessertweine sind billig, der preisliche Rahmen nach oben ist groß.
Dessertweine sind dickflüssig
Ein ebenfalls weit verbreiteter Mythos besagt, dass Süßweine grundsätzlich von dickerer, fast Sirup-ähnlicher Konsistenz sind. Auch hierbei ist die Verallgemeinerung falsch: Während viele Dessertweine bis zu 100 Gramm Zucker pro Liter enthalten können, ist auch der Säuregehalt hoch genug, um die Balance zu halten.