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Nach Hamburg-Aus: Thomas Bühner startet neues Projekt

Koch
Neueröffnung

Nach dem geplatzten Restaurantprojekt in Hamburg richtet Thomas Bühner den Blick auf seine Heimat. Der Sternekoch plant eine neue gastronomische Adresse im Münsterland mit Fokus auf westfälischer Küche.

Thomas Bühners Aufruf auf LinkedIn sorgt in der Branche derzeit für Aufmerksamkeit. Der Spitzenkoch sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein neues Restaurantprojekt im Münsterland – und macht damit erstmals ein Vorhaben öffentlich, das bislang unter dem Radar lief.

Darüber hinaus kommt die Ankündigung nur wenige Wochen, nachdem seine geplante Restauranteröffnung im Hamburger Westfield-Überseequartier gescheitert ist. Wie er im Gespräch mit Falstaff erzählte, sei ein zentraler Investor kurzfristig abgesprungen, wodurch das Projekt abgesagt werden musste. Geplant war ein großzügiges All-Day-Dining-Konzept mit Blick auf die Elbe.

Heimspiel statt Hafenblick

Doch nun zieht es den gebürtigen Münsterländer wieder Richtung Heimat. Viel ist noch nicht bekannt. Fest steht lediglich, dass das Projekt in einem traditionsreichen Restaurant innerhalb eines Vier-Sterne-Hotels im Münsterland entstehen soll. Gesucht werden zahlreiche Fach- und Führungskräfte für Küche und Service, darunter ein Küchenchef, ein Restaurantleiter sowie mehrere Positionen im operativen Bereich.

In seinem Aufruf spricht der Sternekoch von einer »eleganten westfälischen Küche«, die auf regionalen Produkten basiert. Dabei soll das bestehende Restaurant nicht komplett neu erfunden werden. Vielmehr geht es darum, die gewachsene Identität des Hauses weiterzuentwickeln und mit einer neuen gastronomischen Handschrift zu verbinden.

Internationale Bekanntheit erlangte Bühner vor allem mit dem »La Vie« in Osnabrück, das 2011 mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde und bis zu seiner Schließung zu den besten Restaurants des Landes gehörte. Auch heute ist Bühner längst nicht nur in Deutschland aktiv. Er begleitet mehrere gastronomische Projekte, darunter Restaurants in Istanbul und Taipeh. Umso interessanter ist der Fokus auf die eigene Heimatregion.

 


Redaktion
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