Zum Inhalt springen
© Unsplash

Schlemmen durch Berlin: Wo sich die Restaurant Week besonders lohnt

Berlin
Restaurant

Berlin hat rund 10.000 gastronomische Betriebe – und trotzdem landen viele am Ende immer wieder am selben Tisch. Die Restaurant Week will das ändern: Im Juni öffnen Dutzende Restaurants ihre Türen für neugierige Gäste.

Wer in Berlin essen gehen möchte, hat vor allem ein Problem: die Auswahl. Zwischen Kiezlieblingen, Fine-Dining-Adressen, versteckten Nachbarschaftslokalen und ständig neuen Konzepten verliert selbst der neugierigste Genießer irgendwann den Überblick. Genau hier setzt die Restaurant Week an, die vom 3. bis 28. Juni erneut zahlreiche Restaurants der Hauptstadt versammelt – und Lust darauf macht, vertraute Pfade zu verlassen.

Das Prinzip ist recht einfach: Statt stundenlang Speisekarten zu studieren, wählen Gäste ein speziell zusammengestelltes Menü zu einem festen Preis. Rund 50 Restaurants beteiligen sich in diesem Jahr an dem Gastro-Festival – von etablierten Häusern bis zu angesagten Newcomern. Die Menüs kosten je nach Kategorie ab 29 Euro und sollen den Einstieg in neue Restaurant-Welten erleichtern.

Ein Blick auf die kulinarische Landkarte

Besonders reizvoll ist dabei die Vielfalt: Im »Bruderherz« stehen italienische Klassiker im Mittelpunkt, während das »Sticks'n' Sushi« nordische und japanische Einflüsse zusammenführt. Das »BRLO Brwhouse« wiederum zeigt, wie modern Brauhausküche heute interpretiert werden kann.

Wer die französische Seite Berlins entdecken möchte, findet gleich mehrere spannende Adressen auf der Festival-Landkarte. Das »Le Faubourg« nahe dem Kurfürstendamm steht seit Jahren für klassische französische Küche mit urbanem Schliff, während das Sternerestaurant »Irma la Douce« moderne französische Kochkunst mit kreativen Akzenten verbindet und damit zu den spannendsten Fine-Dining-Adressen der Stadt zählt.

Auch Freunde anspruchsvoller Genussküche kommen auf ihre Kosten. Im Kreuzberger »EINS44« trifft Industriecharme auf zeitgemäße Küche, während »Crackers« längst zu den festen Größen des Berliner Nachtlebens gehört. Dass beide Häuser Teil der Restaurant Week sind, zeigt, wie breit das Festival inzwischen aufgestellt ist.

Einen Blick über Europas Grenzen hinaus ermöglichen Restaurants wie »Ça Va Sàigòn«, das vietnamesische Aromen auf den Teller bringt, oder »Moon Exquisite«, wo asiatische Einflüsse auf moderne Präsentation treffen. Im »AVIV 030« stehen wiederum die Gewürze und Aromen der Levante im Mittelpunkt – eine Küche, die in Berlin längst zu den spannendsten kulinarischen Strömungen gehört.

Wer regionalere Geschichte sucht, sollte dem »Anna & Paul« einen Besuch abstatten. Das Restaurant verbindet ukrainische und deutsche Einflüsse und zeigt, wie persönliche Herkunft und moderne Gastronomie zusammenfinden können. Ganz anders, aber nicht weniger charmant, präsentiert sich das »Bundesbüdchen«, das Berliner Alltagskultur mit kulinarischer Neugier verbindet.

Hinzu kommen Adressen wie »you.« – vielen Berliner:innen noch als »Heritage« bekannt – und das »Bonvivant«. Mit letzterem Lokal ist eines der bekanntesten veganen Sternerestaurants Deutschlands vertreten. Saisonale Produkte, regionale Erzeuger und eine Küche, die Gemüse konsequent ins Rampenlicht rückt, machen das Schöneberger Restaurant zu einem der spannendsten Programmpunkte des Festivals.


Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12