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Küchenchef Jürgen Lengauer

Küchenchef Jürgen Lengauer
© Manfred Baumann

Neues Fine-Dining-Konzept im Grand Hotel Wien: ÖKKEI eröffnet am 9. September

Neueröffnung
Wien
Restaurant
Grand Hotel

Bei ÖKKEI trifft Steinbutt auf Anden-Kartoffel, Vanille-Miso und Jalapeño, während Schweinebauch mit Sushi-Reis, Mango und Kimchi-Sesam serviert wird.

Im »1870 – Restaurant Terrace Lounge« im Grand Hotel Wien eröffnet Küchenchef Jürgen Lengauer am 9. September ein neues Konzept: ÖKKEI. Dahinter steckt die Verbindung von drei Kontinenten in einer Küche – Asien, Südamerika und Europa – umgesetzt mit heimischen Produkten.

Lengauer ist viel gereist, geprägt von japanischer Küche und amerikanischen Techniken. Mit Müller hat er lange überlegt, wie man das alles zusammenbringt. »Wir wollten kein weiteres Nikkei-Restaurant eröffnen, sondern etwas Eigenes«, erzählt er gegenüber Falstaff. Also: Umami aus Japan, Schärfe aus Südamerika, Handwerk aus Europa. Säure kommt nicht aus Limetten, sondern aus Tomatillos. Nachhaltigkeit ist Teil des Konzepts, vieles wird so regional wie möglich nachgebaut – aktuell sogar mexikanische Produkte durch lokale Produzenten.

Zum Menü: Den Anfang macht eine Kombination aus Chayote, Limabohne, Shiso-Essig und Quinoa. Danach folgt ein Saibling Ceviche mit Andenbeere, Kokosnuss und gerösteter Erdnuss. Im nächsten Gang steht geräucherter Aal mit Kürbis, Dashi Beurre Blanc und Nori auf dem Teller. Anschließend kommt verkohlter Lauch, begleitet von weißer Mole, Ponzu und Schnittlauch.

Der Fischgang bringt Steinbutt mit Anden-Kartoffel, Vanille-Miso und Jalapeño. Danach folgt Tullnerfelder Duroc Schweinebauch in Kombination mit Sushi-Reis, Mango und Kimchi-Sesam. Den Abschluss bildet der »Falsche Spargel«, ein Dessert von Pâtissier Silvester Müller, das auf den ersten Blick wirklich ausschaut wie Spargel, aber aus Rhabarber, Himbeere und Purple Shiso besteht.

Ergänzend dazu stehen Gästen auch À-la-carte-Gerichte zur Auswahl, darunter das »Wiener Schnitzel 2.0« als Tonkatsu-Interpretation oder ein Paprikahuhn mit Mirasol-Chili.

»Für uns war die Kombination aus heimischer Produktqualität und weltumspannender Aromenvielfalt so kraftvoll, dass eines sofort klar wurde: Dieses Erlebnis verdient einen eigenen Namen – ÖKKEI«, fasst Lengauer das Konzept zusammen.


 

Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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