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Nordkorea: Kim Jong-Un verbietet Hotdogs und weitere westliche Einflüsse

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Kim Jong-Un verschärft seinen Kurs gegen westliche Einflüsse: In einem neuen Vorstoß hat der nordkoreanische Diktator den Verkauf und Konsum von Hotdogs verboten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit harten Strafen rechnen – darunter die Abschiebung in ein Arbeitslager.

Im neuesten Vorstoß gegen westliche Kultur hat Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un ein Hotdog-Verbot verhängt – ein weiteres Symbol des stetig wachsenden Zorns des Regimes gegenüber allem, was aus dem Westen kommt. Der Verkauf oder die Zubereitung des beliebten Wurstgerichts, das ursprünglich in den USA entstand und über Südkorea seinen Weg nach Nordkorea fand, wird nun mit harten Strafen belegt. Wer sich der Regel widersetzt, riskiert, in eines der berüchtigten Arbeitslager des Landes geschickt zu werden.

Dieses Verbot ist jedoch nur der sichtbare Teil eines umfangreicheren Programms, das darauf abzielt, jegliche westliche Einflüsse aus dem täglichen Leben der Nordkoreaner zu verbannen. Der Verkauf von Budaejjigae, einem Eintopf, der neben anderen Zutaten auch Hotdogs umfasst, wurde ebenfalls verboten. Ursprünglich aus der Zeit nach dem Koreakrieg stammend, als hungrige Einheimische von US-Soldaten übriggebliebene Lebensmittel nutzten, hat sich dieses Gericht auch in Nordkorea etabliert – sehr zum Missfallen der Regierung.

Kampf gegen die westliche Kultur

Berichte aus der Provinz Ryanggang bestätigen bereits, dass die Polizei in den Märkten auf Spurensuche geht. Ein lokaler Händler erklärte gegenüber der Sun, dass jegliche Zubereitung und der Verkauf von Budaejjigae sofort gestoppt wurden, da die Behörden strikt durchgreifen.

Die Maßnahmen von Kim Jong-Un zielen nicht nur auf die Essgewohnheiten der Bevölkerung ab. Auch westliche Feiertage, wie Weihnachten, stehen auf der Abschussliste. Statt dem christlichen Fest wird in Nordkorea der Geburtstag von Kim Jong-suk, der »Geliebten Mutter« und Großmutter des Diktators, gefeiert. Laut Berichten wurde Christen, die versuchten, Weihnachten zu feiern, mit Gefängnisstrafen oder sogar der Hinrichtung gedroht.

Für Kim Jong-Un ist der Kampf gegen die westliche Kultur mehr als eine bloße Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft – er ist eine Frage der politischen Ideologie. Alles, was mit dem »kapitalistischen« Westen in Verbindung steht, wird als Bedrohung für das sozialistische System und die pure nordkoreanische Identität betrachtet. In einer Gesellschaft, die ohnehin schon durch internationale Sanktionen und wirtschaftliche Isolation schwer belastet ist, wird jeder »fremde« Einfluss als Schwächung des Regimes betrachtet.


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Redaktion
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