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© Shutterstock (Symbolbild)

So lagern Sie Kekse richtig

Tipps
Kekse
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Wenn Kekse falsch aufbewahrt werden, werden sie schnell hart und auch der Geschmack ist schnell dahin. Wir zeigen drei einfache Methoden, mit denen sie länger genießbar bleiben.

Wer sich die Mühe macht zu backen, kennt das Problem: Die frisch gebackenen Kekse sind zunächst herrlich weich und aromatisch, doch schon nach wenigen Tagen werden sie hart und trocken. Natürlich ließe sich dieses Problem umgehen, indem man kleinere Mengen backt – doch auch diese verlieren früher oder später ihre Frische. Wie lassen sich Kekse also möglichst lange weich halten?

Darum werden Kekse hart

Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst geklärt werden, warum Kekse überhaupt altbacken werden. Verantwortlich dafür ist ein chemischer Prozess, der als Stärke-Retrogradation bezeichnet wird. Sobald die Kekse den Ofen verlassen, beginnen sich die Stärkemoleküle neu zu ordnen und zu rekristallisieren. Dieser Vorgang setzt ganz automatisch ein und wird durch den Kontakt mit Luft zusätzlich beschleunigt.

Aus diesem Grund sollten Kekse nicht offen auf einem Teller liegen bleiben. Bevor sie verstaut werden, ist es außerdem wichtig, sie vollständig auskühlen zu lassen. So wird unter anderem verhindert, dass die Plätzchen später in der Dose zusammenkleben.

Küchenrolle, Apfelstück oder doch Brot?

Sind die Kekse komplett abgekühlt, können sie in einem gut verschließbaren Behälter aufbewahrt werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um ihre Feuchtigkeit möglichst lange zu erhalten. Eine besonders einfache Methode ist ein leicht angefeuchtetes Stück Küchenrolle in der Dose. Wichtig ist, dass es lediglich feucht und keinesfalls tropfnass ist. Es sorgt dafür, dass die Kekse nicht austrocknen und ihre weiche Konsistenz behalten.

Ein altbewährter Klassiker ist außerdem das Apfelstück in der Keksdose – besonders beliebt während der Weihnachtsbäckerei. Die Kekse nehmen einen Teil der Feuchtigkeit des Obstes auf und bleiben dadurch angenehm saftig. Allerdings sollte darauf geachtet werden, das Apfelstück regelmäßig zu kontrollieren und rechtzeitig auszutauschen, damit es nicht verdirbt.

Auch Brot schafft Abhilfe

Auch eine Scheibe Brot kann helfen, selbst gebackene Kekse länger weich zu halten. Dabei empfiehlt sich eine einfache Scheibe helles Toastbrot. Roggenbrot, Körnerbrot oder stark verkrustete Brotsorten eignen sich weniger gut. Sobald das Brot trocken oder hart wird, sollte es durch eine frische Scheibe ersetzt werden.

Wenn alles nicht mehr hilft, können die harten Kekse auch einfach in ein Glas Milch getaucht werden, auch so werden wie wieder weich und leicht genießbar.


 

Redaktion
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