»Zero Waste« nach Weihnachten: Kekse und Schokolade richtig verwerten
Kekse im Kuchen oder doch als Schichtdessert? Falstaff präsentiert nützliche Tipps, um Lebensmittelverschwendung nach Weihnachten zu verhindern.
In der Vorweihnachtszeit toben sich viele von uns kreativ in der Küche aus und versuchen sich an den unterschiedlichsten Keksrezepten. Nach dem Trubel und zum Jahreswechsel steht dann die Frage im Raum: »Wohin mit den Resten«? Schließlich sind die Zutaten viel zu wertvoll und die Mühe beim Backen war zu groß, um die Backwaren schlichtweg zu entsorgen. Glücklicherweise hat Falstaff einige Tipps parat, die dabei helfen sollen, die Weihnachtsbäckerei weiterzuverarbeiten.
Tipp 1: Aus Keks wird Dessert
Schichtdesserts wir Crumbles oder Trifles sind eine einfache Methode übriggebliebene Weihnachtskekse weiterzuverarbeiten. Kekse wie Vanillekipferl oder reguläre Mürbteigkekse eignen sich für die Schichtdesserts wohl am besten. Dafür werden die Plätzchen zerkleinert und abwechselnd mit einer Creme in ein Glas geschichtet – das Ergebnis sieht gut aus und gelingt schnell und einfach.
Tipp 2: Schnelle Cake-Pops
Die übrig gebliebenen Weihnachtskekse machen sich auch als Cake-Pops gut. Auch wenn sie vor einigen Jahren noch der Hype auf Partys waren, sind sie immer noch ein beliebter Snack zum Nachmittagscafé. Damit die Cake-Pops gelingen, müssen zerbröselte Kekse mit Mascarpone und Zucker vermischt werden. Die Masse sollte dann circa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen bevor sie zu kleinen, möglichst gleichmäßigen Kugeln geformt werden und auf Holzspieße gesteckt werden kann. Anschließend können die Cake-Pops nach Belieben mit geschmolzener Schokolade oder auch mit Streuseln verziert werden.
Tipp 3: Kekse als Basis
Kekse im Kuchenteig – geht das denn? Das funktioniert tatsächlich, der Clou an der Sache ist, dass die Keksreste einen guten Anteil des Mehls, des Zuckers und des Fettes im Kuchen ersetzen. Für den Kuchen müssen die Kekse in Milch oder beispielsweise in Eierlikör eingelegt werden, bis sie ohne Probleme püriert werden können, bis eine Masse ohne Stückchen entsteht. Ist die Masse einheitlich und glatt können Mehl, Zucker, Backpulver und luftig geschlagene Eier ergänzt werden. Abschließend kommt der Kuchen ins Backrohr und wird zu einem spannenden, neuen Dessert.
Auch für Torten, die nicht gebacken werden müssen, eignen sich Keksreste hervorragend als Boden. Hierfür werden die Kekse fein zerbröselt und mit geschmolzener Butter vermengt. Die Masse wird dann in die Tortenform gedrückt und zum Festwerden in den Kühlschrank gestellt. Sobald der Boden fest ist, kann die Creme darauf verteilt werden – ein einfacher Trick für ein beeindruckendes Ergebnis.
Tipp 4: Der Nikolo als heiße Schokolade
Der Nikolo liegt einsam und verpackt in der Küche? Warum nicht kurzerhand heiße Schokolade daraus machen? Sie ist auch im Jänner ein beliebtes Heißgetränk, kann auf unterschiedlichste Arten verfeinert werden und ist bei kleinen wie auch großen Genießer:innen immer ein Hit. Besonders gut eignet sich dafür Vollmilch oder Bitterschokolade, aber auch die weiße Schokolade als Heißgetränk ist einen Versuch wert.
Tipp 5: Es kommt zum Bruch
Übrig gebliebene Schokolade kann auf kreative Weise zum Schokoladenbruch werden. Dafür muss sie einfach geschmolzen und auf Backpapier gestrichen werden. Danach kann sie nach Belieben mit Nüssen, Trockenfrüchten, Zuckerdekoration oder anderen Streuseln verziert werden – die Schokolade sollte allerdings für mehrere Stunden rasten, damit sie fest werden kann. Wenn sie Schokolade sich gesetzt hat, kann sie – wie der Name schon verrät – gebrochen werden. Der Bruch macht nicht nur Spaß beim Herstellen, sondern kann auch zu einem individuellen Geschenk werden.
ZU UNSEREN SCHOKOLADE-REZEPTEN
Für Kekse, Schokolade oder andere Backzutaten aus der Vorweihnachtszeit gibt es schier unzählige Verwendungsmöglichkeiten zur Weiterverarbeitung – der Gedanke der Resteverwertung und Lebensmittelbewahrung steht hier im Vordergrund.
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