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© Shutterstock (Symbolbild)

Vitamin D auf dem Teller

Herbst
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Im Herbst und Winter leidet in unseren Breitengraden mehr als die Hälfte an Vitamin-D-Mangel. Dabei lässt sich das Defizit zumindest teilweise über die Ernährung ausgleichen: Diese Lebensmittel bringen das wichtige Sonnenvitamin auf den Teller.

Vitamin D ist ein besonderer Nährstoff. Im Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen können wir ihn nur in begrenztem Mass über die Ernährung aufnehmen. Den Hauptanteil stellt unser Körper selbst her – mithilfe von Sonnenlicht. Doch gerade in den dunklen Herbst- und Wintermonaten reicht diese Eigenproduktion häufig nicht aus. Dann lohnt sich ein Blick auf die Lebensmittel, die zumindest einen Teil des Bedarfs abdecken können.

Zu den bedeutendsten natürlichen Vitamin-D-Quellen zählen fettreiche Fische wie Lachs, Makrele, Hering oder Sardinen. Auch Eier, insbesondere das Eigelb, liefern wertvolle Mengen. Unter den pflanzlichen Lebensmitteln spielen Pilze eine besondere Rolle: Champignons oder Pfifferlinge können – sofern sie UV-Licht ausgesetzt waren – einen beachtlichen Vitamin-D-Gehalt aufweisen. Darüber hinaus sind in vielen Ländern auch angereicherte Produkte wie Margarine, Milch oder Pflanzendrinks erhältlich, die gezielt mit Vitamin D ergänzt werden.

Empfehlung vom Bund
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) empfiehlt Personen zwischen 3 und 60 Jahren während der Wintermonate (ab Oktober bis und mit Februar) eine Vitamin-D-reiche Ernährung, die Einnahme von angereicherten Lebensmitteln oder eine Vitamin-D-Supplementierung, etwa in Form von Tropfen. Bis im September reicht die Sonneneinstrahlung in der Regel aus: Bereits rund 20 Minuten pro Tag im Freien – vor allem mit unbedecktem Gesicht und Händen – genügen, damit der Körper ausreichend Vitamin D bildet.

Wer also Vitamin-D-reiche Rezepte zubereiten möchte, greift bevorzugt zu den oben genannten Zutaten. Besonders wirksam ist es, sie mit gesunden Fetten aus Olivenöl, Avocado oder Nüssen zu kombinieren, da Vitamin D fettlöslich ist und dadurch besser vom Körper aufgenommen werden kann.

Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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