Volle Frucht voraus! Die Sieger der Falstaff Obstbrand-Trophy 2025
Obstbrände und -geiste gehören zweifelsfrei zu den ganz großen Aushängeschildern der deutschsprachigen Genusskultur. Die Besten der Besten dieser beispiellosen Brennkunst präsentieren wir im Rahmen unserer Obstbrand-Trophy 2025.
Obstbrände und -geiste gehören zweifelsfrei zu den ganz großen Aushängeschildern der deutschsprachigen Genusskultur. An kaum einem anderen Ort der Welt verstehen sich die Brenner so sehr darauf, dem Obst seine aromatische Essenz zu entreißen und diese in edle Spirituosen zu bannen, wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wo bestes Obst in großer Vielfalt gedeiht, ist ein Brennkessel eben nicht weit. Das Obstbrennen hat aber nicht nur eine lange Tradition, sondern gehört zu den wahrscheinlich anspruchsvollsten Herausforderungen, denen man sich als Produzent stellen kann, denn selbst kleinste Fehler in Rohstoff, Verarbeitung oder Destillation können monatelange Arbeit zunichte machen. »Ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Brand« heißt es daher nicht zu Unrecht.
DIE TOP 3 AUS ÖSTERREICH
Heute schaffen es die Produzenten dank einer aromatischen Bandbreite, die von klassischen Bränden wie Zwetschge, Kirsche oder Williams bis hin zu experimentellen Kreationen wie Rote Bete-Brand, Zitronen- oder Ingwergeist reicht, immer wieder aufs Neue, Genießer zu begeistern. Zudem wird die Kategorie der Obstdestillate durch neue Obstspirituosen, die oftmals etwas süßer sind, einer jüngeren Zielgruppe zugänglich gemacht. Nichtsdestotrotz erfreuen sich zeitlose Klassiker wie Zwetschge, Williamsbirne, Himbeere, Marille, Kirsche oder Vogelbeere weiterhin großer Beliebtheit. Auch gehen internationale Trends nicht spurlos an der Kategorie vorüber, weshalb auch Brände und Geiste aus Früchten wie Mandarine, Grapefruit, Orange oder Zitrone immer populärer werden. Der Limoncello-Trend lässt grüßen!
DIE TOP 3 AUS DEUTSCHLAND
Wie aber bringt man Neulinge zum Obstbrandgenuss? Brennmeister Christian Schmid von der Tiroler Brennerei Erber setzt hier vor allem auf Kopfkino: »Einen Obstbrand muss man verstehen und nicht einfach runterschütten. Man muss, wenn man zum Beispiel einen Williams-Edelbrand verkostet, die reife Birne vor Augen haben und sich eine Vorstellung von deren Geschmack machen. Dann schmeckt man das auch, vor allem dann, wenn der Williams richtig gebrannt und harmonisch ist.«
DIE TOP 3 DER SCHWEIZ
Mit dieser länderübergreifenden Kreativität und Qualität im Rücken verwundert es wenig, dass die »Handwerkliche Brennkunst« jüngst in Deutschland in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Und auch in Österreich gibt es ähnliche Bestrebungen. Doch egal, ob schon offizielles Kulturerbe oder noch auf dem Weg dorthin: Die Aushängeschilder dieser beispiellosen Brennkunst präsentieren wir im Rahmen unserer Obstbrand-Trophy 2025.
Alle Preisträger im Überblick
DIE SIEGER DER OBSTBRAND-TROPHY ÖSTERREICH
DIE SIEGER DER OBSTBRAND-TROPHY DEUTSCHLAND
DIE SIEGER DER OBSTBRAND-TROPHY SCHWEIZ