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© Niklas Schnaubelt

Was Spitzenkoch Paul Ivić und ein Elektroautohersteller gemeinsam haben

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Beim »Future Table« von »Polestar« und Sternekoch Paul Ivić trafen nachhaltige Mobilität, Landwirtschaft und Kulinarik aufeinander. Zwischen Gewächshaus, saisonalen Zutaten und Gesprächen über Ressourcen wurden überraschende Gemeinsamkeiten sichtbar.

Was haben ein Elektroautohersteller und ein Sternekoch gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel. Blickt man genauer hin, wird jedoch deutlich, dass sowohl die Mobilitäts- als auch die Lebensmittelbranche vor ähnlichen Herausforderungen stehen: Wie lassen sich Ressourcen verantwortungsvoller nutzen? Wie können Emissionen reduziert werden? Und wie gelingt Veränderung, ohne dabei auf Qualität zu verzichten?

Zwischen Acker und Akku

Genau an dieser Schnittstelle treffen »Polestar« und Paul Ivić aufeinander. Im Rahmen des Formats »Future Table« wurde sichtbar, wie unterschiedlich diese beiden Welten sind und wie viele Berührungspunkte sie dennoch haben. Während Paul Ivić seit Jahren für eine Küche steht, die sich intensiv mit Herkunft, Saisonalität und dem Wert von Lebensmitteln auseinandersetzt, beschäftigt sich »Polestar« mit Fragen rund um nachhaltigere Mobilität und die Reduktion von Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Beide eint der Gedanke, bestehende Systeme zu hinterfragen und neue Wege zu suchen.  Dabei geht es nicht nur um das Endprodukt, sondern um alles, was davor passiert. In der Landwirtschaft beginnt vieles beim Boden. Seine Qualität entscheidet darüber, was wachsen kann und wie widerstandsfähig ein Ökosystem bleibt. Ähnlich verhält es sich in der Industrie, wo Materialien, Energiequellen und Produktionsprozesse einen wesentlichen Einfluss auf die Umweltbilanz eines Produkts haben.

Von der Erde auf den Teller

Diese Verbindung wurde auch kulinarisch greifbar. Die Gerichte von Paul Ivić und seinem Team rückten Zutaten, Verarbeitung und Kreislaufdenken in den Mittelpunkt. Stroh, Erdäpfelschalen, fermentierte Zutaten oder saisonales Gemüse landeten auf dem Teller. Der Fokus lag weniger auf Perfektion – auch wenn man beim Blick auf die Teller und spätestens nach dem ersten Bissen anderer Meinung sein konnte – als auf dem bewussten Umgang mit Ressourcen und der Frage, welches Potenzial oft in vermeintlich einfachen Zutaten steckt.

Auch die schwedische Marke »Polestar« verfolgt einen Ansatz, der über das fertige Fahrzeug hinausgeht. Laut aktuellem Nachhaltigkeitsbericht konnte das Unternehmen die Treibhausgasemissionen pro verkauftem Fahrzeug seit 2020 um 31 Prozent reduzieren. Gleichzeitig wird an neuen Materialien und Produktionsmethoden geforscht, mit dem langfristigen Ziel, die Emissionen entlang der gesamten Lieferkette weiter zu senken.


Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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