Zum Inhalt springen

Familientradition im Buschenschank: Tamara Kögl und ihre Tante.

Familientradition im Buschenschank: Tamara Kögl und ihre Tante.
© Foto beigestellt

»Weingut Kögl« – Ein Buschenschank setzt auf Regionalität und vegane Küche

Advertorial
Signature-Dishes Österreich
Kulinarik
Vegan
Südsteiermark

Im Buschenschank des »Weingut Kögl« trifft Regionalität auf vegane Küche. Tamara und Martha Kögl zeigen, wie sich Tradition behutsam weiterentwickeln lässt.

Zwischen Tradition und Aufbruch

Der Buschenschank ist seit Jahrhunderten ein Ort, an dem Wein und einfache Speisen Menschen zusammenbringen. Doch wie sieht dieses Konzept heute aus? Tamara Kögl, Gastgeberin, Kellermeisterin und biodynamische Winzerin, beweist, dass Tradition nicht Stillstand bedeutet. Ihr Ansatz erweitert den klassischen Buschenschank um vegane Gerichte, ohne seine Wurzeln in der Südsteiermark zu verleugnen.

Rohne trifft Kürbiskernöl

Besonders deutlich wird das beim Gericht »Rohnenthaler«: Aus Gartenrüben entstehen Taler, serviert mit einer Paste aus gerösteten Nüssen, Kürbiskernen und Knoblauch, verfeinert mit Kernöl, Salz und Pfeffer. Schlicht und bodenständig – und doch modern. »Vegane Speisen isst sowieso jeder, wenn sie schmecken«, sagt Tamara Kögl, die gemeinsam mit ihrer Tante Martha in der Küche arbeitet. Passend zu den »Rohnentalern« wird als Weinbegleitung ein Grauburgunder Kalkmergel serviert, der die nussige Note des veganen Gerichts wieder auffangen soll.

Generationen im Einklang

Das »Weingut Kögl« ist mehr als ein Lokal – es ist ein Familienbetrieb. Eltern, Tanten und Kinder tragen gleichermaßen bei: die einen mit Erfahrung und überlieferten Rezepten, die anderen mit Offenheit und Mut zum Experiment.

Ein Buschenschank ist nicht einfach nur da, um etwas festzuhalten, sondern um weiterzuentwickeln.
Tamara Kögl

Ihre Weine entstehen nach Demeter-Richtlinien – Ausdruck einer Philosophie, die Respekt vor der Natur mit Charakter und Herkunft verbindet. Das prägt sowohl die Weine als auch die Atmosphäre des Hauses.

© Foto beigestellt

Buschenschank als Spiegel der Zeit

Seit Kaiser Josef II. 1784 die rechtliche Grundlage für den Buschenschank schuf, hat sich vieles verändert – geblieben ist der Fokus auf selbst erzeugte Produkte und kalte Speisen. Im Buschenschank des »Weingut Kögl« wird diese Tradition neu interpretiert: stets keine warmen Gerichte, kein Kaffee, kein Bier – dafür selbst veredelte Köstlichkeiten, die Regionalität mit moderner Esskultur verbinden.

Ein neues Kapitel Buschenschank-Kultur

Dass vegane Speisen ihren Platz auf der Karte finden, ist kein Bruch, sondern eine Erweiterung. Ein Buschenschank war stets ein Spiegel seiner Zeit – früher mit Schmalzbrot und Käse, heute auch mit pflanzlichen Ideen, die ausgezeichnet zum Wein passen. Die Kombination erzählt Heimat neu – vertraut und bodenständig, aber offen für die Zukunft.

Zukunft mit Wurzeln

Das »Weingut Kögl« zeigt, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können: biodynamischer Weinbau, familiäre Gastlichkeit und zeitgemäße Kulinarik machen ihn zu einem lebendigen Ort. Hier wird Heimat nicht nur bewahrt, sondern weitergedacht – mit Respekt, Regionalität und Raum für Neues.

Entdecken Sie mehr kulinarische Originale unter austria.info/culinary-showroom.

Mehr zum Thema
1 / 12