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Heimat mit Fernweh – Kulinarische Welten im »Gasthaus Csencsits«

Advertorial
Signature-Dishes Österreich
Oberösterreich
Kulinarik
Sushi
Fisch

Im südlichsten Winkel des Burgenlands liegt Harmisch. Wer hierher kommt, sucht keine Metropole, sondern Ruhe – und findet ein Gasthaus, das seit Generationen besteht. Was Jürgen und Melanie Csencsits daraus gemacht haben, ist mehr als eine Wirtshausküche: Es ist ein Stück Südburgenland, das offen geworden ist für die Welt.

Von der Stube hinaus in die Welt

18 Jahre führen Jürgen und Melanie Csencsits das Gasthaus nun schon. Es ist ein Ort, an dem das Südburgenland zur Geltung kommt: nah an der ungarischen Grenze, umgeben von Weinbergen, Wald und Stille. Wer hier einkehrt, spürt sofort die Idee des Paares: ein Gasthaus, das Geborgenheit schenkt. Eine Atmosphäre, die auf Ankommen und Wohlfühlen setzt. Genau das spürt man schon beim Eintreten: Holz, Stoffe und Handwerk aus der Umgebung schaffen eine Vertrautheit, die nicht künstlich wirkt.

Sushi auf Südburgenländisch

Eines der besten Beispiele für diesen Zugang ist das »Sushi à la Csencsits«. Statt Sushi-Reis kommt hier Sterz ins Spiel – ein altes Gericht, das im Südburgenland fest verankert ist. Dafür wird Grieß über eineinhalb Stunden hinweg langsam am Holzofen geröstet, behutsam mit Lauch, Waldpilzen und Kräutern wie Majoran und Thymian verfeinert. Die Mühsamkeit und Hingabe, die in diesem Prozess steckt, schmeckt man bei jedem Bissen. Der kräftige Sterz wird schliesslich in Nori-Blätter gehüllt und mit frischem Saibling kombiniert. Ein Hauch Rahm, etwas Zitrone für die Frische und knackige Fisolen – und schon verwandelt sich ein rustikales Gericht in eine feine Komposition. Ein Gericht zwischen bäuerlicher Tradition und japanischer Anmutung.

Eierschwammerl, Bohnen und Saibling – eine Region auf dem Teller

Die Küche im »Gasthaus Csencsits« folgt keinem Konzept, das auf schnelle Trends setzt. Stattdessen steht eine klare Haltung dahinter: Respekt vor den Zutaten, Zeit für ihre Zubereitung, und die Freude am Zusammenspiel von Alt und Neu. Ein Sterz bleibt ein Sterz – doch in Kombination mit Saibling, Kräutern und Bohnen erzählt er plötzlich eine Geschichte, die weit über die Region hinausweist.

Dass diese Haltung auch auf der Karte spürbar ist, liegt am bewussten Umgang mit dem, was die Natur rund um Harmisch bietet. Schwammerl aus den umliegenden Wäldern, Gemüse aus der Nachbarschaft, Fische aus klaren burgenländischen Gewässern. Und doch blitzt immer wieder ein unerwarteter Gedanke auf – sei es ein Nori-Blatt, das den Sterz umhüllt, oder eine asiatische Würze, die den Gaumen überrascht.

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Das »Gasthaus Csencsits« ist kein klassisches Fine-Dining, aber auch kein nostalgisches Wirtshaus, das nur Altes bewahrt. Es bewegt sich genau dazwischen: familiär und herzlich, bodenständig und authentisch – und doch neugierig auf neue Formen, neue Aromen und neue Ausdrucksweisen. Gäste können hier nach einer Wanderung durch die Weinberge einkehren, sich in der Gaststube einfinden oder im Sommer draußen sitzen und mit Freunden lange Tafeln oder einfach ein paar Stunden Ruhe genießen.

Die Gäste kommen, um herunterzukommen, zu genießen und entdecken dabei, dass Heimatküche nicht im Gestern verharren muss. Im »Gasthaus Csencsits« bekommt sie eine Leichtigkeit, die gleichzeitig vertraut und neu ist.

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