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Welt-Sushi-Tag: Das ist Deutschlands Sushi-Hauptstadt

Sushi hat den Sprung aus Japan in die ganze Welt geschafft – und wird international am 18. Juni gefeiert. Grund genug, einen genaueren Blick auf die Delikatesse aus rohem Fisch, Reis und Algen zu werfen.

Kaum eine Restaurant-Sparte ist in den vergangenen Jahren so stark gewachsen wie die der Sushi-Restaurants: Knapp 20.000 von ihnen gibt es mittlerweile allein in den USA, dem größten Sushi-Markt nach Japan. In Deutschland wurde 2021 das erste Mal die Marke der 1.000 Sushi-Restaurants durchbrochen und während in anderen Ländern der Hype langsam zu Ende geht und bereits die ersten Restaurants wieder schließen, lieben laut »Bold Data« vor allem die Einwohner von Kanada, Großbritannien und Deutschland weiterhin den eingerollten Fisch, denn hier werden nach wie vor weitere Sushi-Restaurants eröffnet.

Hier gibt es Deutschlands teuerstes Sushi

Eine Untersuchung des Food-Lieferdienstes »Hello Fresh« hat ergeben, dass sich die Deutschen ihr Sushi auch gerne etwas kosten lassen – zumindest in einigen Regionen Deutschlands. Demnach ist München die Stadt, in der Japan-Fans am meisten Geld für das Nationalgericht zahlen müssen. Für vier einzelne Stücke Sushi werden hier durchschnittlich zehn Euro fällig aber auch in Düsseldorf müssen Fisch-Fans tief in die Tasche greifen. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt werden für vier einzelne Stücke neun Euro aufgerufen.

Günstiger ist Sushi dagegen in den Metropolen Berlin, Köln und Frankfurt – und am günstigsten in der Hannover. Mit nur 5,60 Euro für dieselbe Menge müssen Sushi-Liebhaber in der niedersächsischen Landeshauptstadt nur rund die Hälfte des München-Preises bezahlen.

Hier wird am meisten Sushi verzehrt

Nach Angaben des Essenslieferdienstes »Uber Eats« gibt es eine Stadt in Deutschland, in der es besonders viele Sushi-Fans gibt: In der fränkischen Großstadt Erlangen gehen mit 27 Prozent über ein Viertel aller Essenbestellungen in einem Sushi-Restaurant ein. Es folgen Lübeck mit 23 Prozent und Oberhausen mit 22 Prozent.

Aber auch einzelne Menschen pflegen eine ganz besondere Liebe zu den japanischen Rollen. So bestellte beispielsweise ein Berliner Kunde des Lieferdienstes in diesem Jahr 794 Sushi-Rollen im Wert von insgesamt 823 Euro – angefangen bei 18 Kappa Maki bis zu 120 MSC Crunchy Roll Chicken. Und auch die Person, die die meisten Sushi-Bestellungen aufgegeben hat, kam im vergangenen Jahr aus Berlin: Ganze 190 mal – und damit mindestens jeden zweiten Tag – hat ein Berliner in den letzten 12 Monaten sein offensichtliches Leibgericht bestellt.


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Tim Lamkemeyer
Tim Lamkemeyer
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