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© Livhuwani Ravele

Egusi Suppe: Melonenkern-Eintopf

Rezept
Vegan
Kochbuch
Suppe
Afrika

Egusi-Suppe gehört zu den bekanntesten Eintöpfen Westafrikas. Herzstück des Gerichts sind gemahlene Melonenkerne – sogenannte Egusi –, die der Suppe ihre cremige Konsistenz und einen nussigen Geschmack verleihen.

Jane Nshuti

Zutaten

Zutaten (4 Personen)
290 g Egusi (Melonenkerne)
60 g afrikanisches rotes Palmöl
1 Stück weiße Zwiebel
1 Stück Scotch-Bonnet-Chilischote, ausgekratzt
1 Stück rote Paprikaschote, in grobe Würfel geschnitten
250 ml Gemüsebrühe
Sojasauce (nach Belieben)
10 g Dawadawa-Samen
1 Stück Aubergine, in Würfel geschnitten
200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
Sojaschnetzel (nach Belieben; oder Austernpilze, in Streifen geschnitten)
  • Die Egusi verlesen und von Steinchen befreien. Mit einem sauberen Küchentuch oder Küchenpapier abwischen. Die Egusi in einem Standmixer zu einer glatten Paste pürieren. Dabei nach Bedarf ein wenig Wasser angießen, wenn das beim Mixen hilft.
  • Das Palmöl in einem großen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Melonenkern-Paste unter das heiße Öl rühren. Unter weiterem Rühren 5–7 Minuten braten, bis die Paste goldbraun wird und zu duften beginnt.
  • Inzwischen Zwiebel, Chili- und Paprikaschote glatt pürieren. Diese Gemüsepaste in die gebratene Egusi-Mischung rühren, bis sich alles glatt verbunden hat.
  • Nun nach und nach 185–250 ml Wasser angießen, dabei kräftig rühren. Alles bei mittlerer bis niedriger Temperatur garen, bis die Masse andickt und ein spritzendes Geräusch beim Kochen macht, was darauf hinweist, dass sie trocken wird (das sollte 10–15 Minuten dauern). Die Konsistenz sollte derjenigen von Rührei ähneln.
  • Die Gemüsebrühe angießen und das Ganze mit Sojasauce (falls verwendet) abschmecken. Alles nochmals gut verrühren.
  • Das Dawadawa unterrühren. Anschließend Aubergine, Pilze sowie Sojaschnetzel (falls verwendet) ebenfalls untermischen.
  • Den Eintopf weitere 5–10 Minuten garen, bis sämtliches Gemüse weich ist und sich alle Komponenten aromatisch miteinander verbunden haben. Dabei gelegentlich durchrühren.
  • Den Eintopf heiß servieren, am besten mit fufu oder Reis.

Tipps der Autorin

  • Dawadawa sorgt für eine Umami-Note, ähnlich wie Fischsauce. Ihr anfänglich starker Duft verschwindet beim Kochen.
  • Sie können auch verschiedene Pilze miteinander kombinieren.

Tamu: Das vegane Afrika-Kochbuch
Jane Nshuti
Prestel Verlag, 2026
256 Seiten
ISBN: 978-3-7913-9166-3
Preis: [DE] 32,00 € [inkl. MwSt.] | [AT] 32,90 € | [CH] 43,50 CHF

Jane Nshuti
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