© Matthias Würfl

Linsensuppe mit Cabanossi

Gut gegen Kälte: Eine Linsensuppe bringt Körper und Seele auf Trab. Anja Auer verrät ein solides Grundrezept, das nach Belieben individualisiert werden kann und besonders gut auf dem Raketenofen gelingt.

Anja Auer

Vorbereitungszeit: 00:30

Zubereitungszeit: 01:15

Zutaten (10 Personen)
700 g Linsen
4 l Wasser
5 Zehen Knoblauch
3 Zwiebeln
1 EL Griebenschmalz (alternativ Sonneblumenöl)
450 g Bauchspeck (geräuchert)
7 Kartoffeln
1 kg Suppengemüse
5 Lorbeerblätter
250 ml Essig
600 g Cabanossi
1 Bund Petersilie
Salz (zum Abschmecken)
Pfeffer (zum Abschmecken)
Zucker
  1. Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Linsen zusammen mit den Lorbeerblättern und den Knoblauchzehen abgedeckt ca. 30 Minuten darin köcheln lassen. (Schaum, der sich beim Kochen bildet mit einer Schaumkelle abschöpfen.)
  2. Währenddessen das Gemüse in kleine Würfel schneiden, ebenso den geräucherten Speck.
  3. Das Griebenschmalz (oder das Öl) in eine Pfanne geben und die Speckwürfel darin auslassen.
  4. Die Zwiebeln dazu geben, anbraten und anschließend zusammen mit den Kartoffeln und dem Suppengemüse zu den Linsen in den Topf geben.
  5. Die Cabanossi in Scheiben schneiden und ebenfalls zugeben.
  6. Nun werden alle Zutaten bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 30 bis 50 Minuten bis zur gewünschten Konsistenz gekocht.
  7. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp:

Abwandlungen:

  • Die amerikanische Variante: Mit BBQ-Sauce »verfeinern« und Hackfleischbällchen als Fleischeinlage verwenden
  • Die asiatische Variante: Beim Andünsten der Zwiebeln Ingwer und Zitronengras beigeben und mit Koriander und Kreuzkümmel würzen.
  • Die spanische Variante: Eine Chorizo-Wurst klein schneiden und mitköcheln lassen.
  • Die ungarische Variante: Eine dünne Pick Salami ebenfalls klein schneiden und beim Kochen beigeben.
  • Vegetarier ersetzen Griebenschmalz mit Sonneblumenöl und lassen den Speck weg.

Wer einen Teil der Suppe püriert (bitte dazu aber den betreffenden Teil aus dem Topf nehmen, sonst werden Wurst und Lorbeerblätter auch klein gehäckselt), verleiht der Suppe eine sämigere Konsistenz. Hier kann man natürlich spielen: Erst einen Teil der Suppe pürieren und wieder einrühren. Passt einem die Konsistenz: Fein. Wenn nicht: Nochmals einen Teil des Topfinhalts pürieren.

Anja Auer
Anja Auer
Gründerin BBQ & Food-Magazin »Die Frau am Grill«
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