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© Lesley Juarez / unsplash

Live Beauty! Im Gespräch mit Valentina Prinz von Yuvell

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Valentina Prinz füllt am heimischen ­Beautymarkt eine beachtliche Lücke: Die ehemalige UN-Mitarbeiterin leitet die Schönheitsklinik Yuvell in Wien. Die bietet weitaus mehr als minimalinvasive Ästhetik. Sie führt ­klinische Zulassungsstudien durch und treibt so die Forschung voran. Alles im Namen der Schönheit.

Happy Life Frau Prinz, Sie leiten Yuvell seit 2017. Die Schönheitsklinik wurde von Ihrem Mann, Andreas Prinz, ein Jahr zuvor gegründet. Was war die Intention dahinter?

Valentina Prinz Mein Mann leitet die Firma Croma-Pharma, ein global agierendes Unternehmen und führender Hersteller hochqualitativer Hyaluronsäurespritzen. Damit werden international Ärzt:innen beliefert, aber wir wollten vor allem auch den End­konsument:innen nahe sein, um sie besser zu verstehen. Hauptsächlich haben wir aber ein klinisches Forschungszentrum ins Leben gerufen, in dem Studien durchgeführt werden, um Qualitätsstandards zu sichern.

Profitieren auch Patient:innen davon?

Natürlich! Um den Vorteil zu verstehen, muss man etwas ausholen: Der Filler-Markt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, es gibt ein beachtliches Angebot, das man durchaus als unüberschaubar bezeichnen darf. Zertifikate helfen dabei, die Standards nach oben zu treiben und den Kund:innen bzw. Patient:innen Sicherheit zu geben. Bei uns wird etwa der relativ neue MDR-Zertifizierungsprozess durchgeführt. Das ist eine strenge EU-Verordnung, die aber nötig ist, um Filler zu testen. Der »Saypha RICH«-Dermal-Filler von Croma-Pharma wurde zum Beispiel bei Yuvell getestet und ist der erste, der den strengen MDR-Anforderungen entspricht. Wir testen aber auch Filler aus der ganzen Welt, selbst Produkte aus Korea. Umso mehr Produkte getestet werden, umso besser ist es für die Kund:innen. Die Zulassungen sind ein Garant für Patient:innen­sicherheit, Qualität und Effizienz.

Wenn die Haut schön ist, ist alles andere auch schön.

Valentina Prinz

Leiterin der Schönheitsklinik Yuvell

Valentina Prinz

Leiterin der Schönheitsklinik Yuvell

Wie erkenne ich als Patientin einen guten ­Filler?

Gar nicht! Sie bemerken maximal einen schlechten, wenn das Ergebnis nicht das gewünschte ist, es zu Schwellungen oder anderen medizinischen Komplikationen kommt. Ihr:e behandelnde:r Ärzt:in ist hier in der Pflicht: Bei der Qualität und der ­eingesetzten Stärke muss man sich auf sie oder ihn verlassen. In diesem Kontext ist es etwa interessant, zu wissen, dass es bei Hyaluron verschiedene Stärken gibt, die in unterschiedlichen Zonen zur Anwendung kommen. Die Kieferpartie braucht zum ­Beispiel mehr als eine andere. Außerdem, darf man pro Person halbjährlich nicht mehr als neun Milliliter injizieren. Nun wird gerade eine neue Generation an ­Dermal-Fillern getestet, die anders agieren und weitaus größere Mengen Injektion erlauben. Auch hier haben wir uns eingeschaltet: Das Tochterunternehmen IREA arbeitet mit der MedUni Wien zusammen, um jungen Ärzt:innen dahingehend eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen.

Und trotzdem passieren immer wieder Unfälle …

In den USA gibt es den Trend zu »­Subliminal Difference«, zu Deutsch »unterschwellige Veränderung«. Das bedeutet, dass man etwas machen lässt, es aber nicht als solches ins Auge fallen soll. Bei Yuvell leben wir genau nach diesem Motto. Aber natürlich gibt es auch dazu einen Gegentrend, viele junge Menschen bevorzugen den Look »Frozen Face«. Das entspricht nicht ­unserem Konzept, deshalb bieten wir eine nachhaltige Beratung an und erstellen gemeinsam mit unseren Patient:innen ein ­Konzept, das langfristig angelegt ist. Zuerst muss man mal eine gute Basis schaffen, und dies ist noch immer eine schöne Haut mit einem gesunden Glow. Man muss in der Ästhetik einen Schritt zurückgehen. Und hier fängt das Problem an: Viele ­wollen nicht »step by step« gehen. Natürlich sind Filler verlockend, denn anders als bei Botox oder Laser hat man einen Soforteffekt. Deshalb werden Filler auch nie aus der Mode kommen.

Gibt es weitere Trends, die Sie schon mit uns teilen können?

Polynukleotide, die aus Fischsperma gewonnen werden, erleben gerade einen totalen Hype. Diese Biopolymere werden in die Haut injiziert. Das Ergebnis ist ein schöner Glow.

Wie erkenne ich nun als Patientin eine:n gute:n Ärzt:in?

Das Wichtigste ist ein vertrauensvolles ­Verhältnis. Wir bei Yuvell sind sehr um eine empathische Beziehung bemüht, um zu erfahren, was die Erwartungshaltung ist. Die wichtigste Frage dabei ist: »Was wollen Sie erreichen?«

Valentina Prinz garantiert in ihrem Institut nur die besten Produkte und hat dafür ein klinisches Forschungszentrum ins Leben gerufen.

© beigestellt
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