Lass es sprießen! Wie wir die Kraft aus Jahrhunderten für uns nützen können
Lange bevor es Apotheken gab, wussten Kräuterkundige: In vielen Pflanzen steckt eine Essenz, die heilt, stärkt und schützt. Tinkturen sind die älteste Methode, diese Kraft zu bewahren.
Kräutertinkturen haben eine Geschichte, die Jahrtausende zurückreicht. Schon antike Griechen und mittelalterliche Klostermediziner nutzten Pflanzenauszüge in Alkohol, um deren Wirkstoff haltbar zu machen. Das Prinzip ist einfach wie genial: Frische oder getrocknete Pflanzenteile werden ausgezogen, sodass ätherische Öle, Bitterstoffe und Alkaloide konzentriert erhalten bleiben. Ein mikrobiologischer Verderb ist ausgeschlossen.
»Im Alkohol erhält sich alles, es zerstört nichts.«
Christian Telsnig, Geschäftsführer Naturessenzen Duschlbaur
Ob Mariendistel für die Leber, Weißdorn für Herz und Nerven, Beinwell für Gelenke oder Balance-Mischungen bei innerem Stress – Tinkturen lassen sich mühelos in den Alltag integrieren und geben dem Körper Impulse, um sich selbst zu heilen.
Starter-Kit
Christian Telsnig von Naturessenzen Duschlbaur in Kärnten verrät, was als »Starterkit« immer gut funktioniert und EinsteigerInnen meist überzeugt: Bitterstoffe in Form einer Tinktur.
Bitterstoffe nehmen Heißhungerattacken, helfen die Verdauung zu regeln und kurbeln die Leberfunktionen an – um nur drei ihrer vielen Benefits zu nennen. Und lassen sich spielerisch in den Alltag integrieren.
Alles gute Gründe, es mal auszuprobieren. Trotzdem schrecken viele von uns vor Tinkturen zurück. Warum dem so ist, weiß Telsnig: Tinkturen, erklärt er »sind in unser Gesellschaft verschwunden. Wir sind mit Kapseln sozialisiert.« Zeit, dies zu ändern.