Christophe Bacquié, kocht eine moderne, fantasievollen Küche. © Helge Kirchberger Photography

Christophe Bacquié ist Träger des prestigeträchtigen Titels »Meilleur Ouvrier de France«.

© Helge Kirchberger Photography

Christophe Bacquié ist im Jänner zu Gast im »Ikarus«

Im Jänner 2023 eröffnet Christophe Bacquié das kulinarische Jahr im Salzburger Top-Restaurant »Ikarus«. Mit im Gepäck hat er eine Küche, die sich Gang für Gang an der Ideallinie bewegen.

von redaktion
10. Januar 2023

Christophe Bacquié wuchs in Lumio, Korsika, im Hotel-Restaurant seiner Eltern auf. Damals sah er seine Zukunft nicht in der Küche, sondern im Restaurant bei den Gästen. Das änderte sich aber und so tauchte er bald in die Welt der Spitzengastronomie ein, unter anderem im »Montparnasse 25« und später im »Prestige« in Paris. Seine Leidenschaft für den Umgang mit den erlesensten Produkten wurde im »L’Oasis« in Mandelieu geweckt. Zwölf Jahre lang war er dann Küchenchef im »La Villa in Calvi«, wo Fischer:innen täglich ihren noch lebenden Fang anlieferten. Diese Erfahrung hat Bacquié so geprägt, dass er auch heute noch mit einer Fischerfamilie seines Vertrauens am Markt von Sanary zusammenarbeitet, um täglich den frischen Fisch für das »Hotel du Castellet« einzukaufen.

Aromen des Mittelmeers

Die Küchenbrigade des »Hotel du Castellet« nimmt mit ihrem Chef de Cuisine, Christophe Bacquié, Gourmets mit auf eine kulinarische Reise ans Mittelmeer und bedient sich dabei der Palette an Aromen und Texturen, die dort beheimatet sind. Bacquié will den Geschmack seiner Gäste treffen und lädt seine Gerichte mit Emotionen auf. Zu seinen Klassikern zählen Aïoli Moderne mit Oktopus und Marktgemüse oder ein Trio aus Petersfisch, Taschenkrebs und Kaviar, angereichert mit Sauerrahm und Kaffernlimettenzeste.

Das Menü im Jänner 2023

Dinkelcracker – Kalbscarpaccio – Anchovis Sardine – Mango – Schalotte Tartelette – Hamachi – Hibiskusgel »Huître Giol« – Kristal Kaviar

  1. Carabinero Tatar – Kaviar Osietra Imperial – Salicorne – Oxalis
  2. Blumenkohl – Hummer Corail – Orangengel
  3. Wolfsbarsch – Kürbis – Kapuzinerkresse – Korianderöl
  4. Seehecht – Schwarzer Périgord Trüffel – La Ratte Kartoffel – Espuma
  5. Taube »Excellence Miéral« – Gewürzsalzteig – Chutney – Pommes Soufflée
  6. »Calisson« – Melonensorbet – Mandelcreme
  7. Rosa Grapefruit

Das Menü kostet in sieben Gängen Euro 245,–, in fünf Gängen Euro 205,–.

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