Weinhoheiten und die Weinkönigin treffen auf Persönlichkeiten aus Institutionen und Politik.
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»Der Steirische Junker ist da«: Die Junkersaison 2022 ist offiziell eröffnet
Mit der heurigen Junker-Präsentation in der Stadthalle Graz startete offiziell die Saison für den Jungwein mit dem Steirerhut. Zur Präsentation, bei der rund 3.500 Gäste den Wein verkosteten, hatten der Verein Wein Steiermark und mehr als 100 Junker-Winzer:innen geladen.
von redaktion
13. November 2022
Typisch steirisch, besonders fruchtig und aromatisch – so präsentiert sich der Junker 2022. Der Vorbote des neuen Jahrgangs wurde mit Spannung und Freude verkostet und verkürzt nun das Warten auf die DAC-Weine, bei denen Gebietsweine ab 1. März, Orts- und Riedenweine ab 1. Mai nach der Ernte auf den Markt kommen. »Trotz der fordernden Umstände wird der Jahrgang 2022 von einigen Kolleg:innen qualitativ sogar noch über den letzten gestellt«, sagt Stefan Potzinger, Obmann der Wein Steiermark. »Die ersten Verkostungsergebnisse sind äußerst positiv. Wir sind glücklich mit dem, was wir im Keller haben.« So gibt der Junker jetzt bereits erste Eindrücke, wie sich der Jahrgang entwickeln wird: Die ersten Vorboten des Jahrgangs 2022 sollen sich sehr elegant, fruchtig und in einzelnen Weinen bereits mit Fülle am Gaumen präsentieren. Die Säure sei optimal eingebunden und bringe die notwendige Frische und Lebendigkeit, welche die Konsument:innen vom Steirischen Junker erwarten.

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Das fordernde Weinjahr 2022
Das aktuelle Weinjahr war für die steirischen Winzer:innen herausfordernder als der Jahrgang 2021, unter anderem weil das Wetter zeitweise turbulent war. Eine trockene Phase verzeichnete man von Mitte bzw. Ende Juli bis Mitte bzw. Ende August mit dem Ergebnis, dass die Trauben kleiner geblieben waren. Nach dieser trockenen Phase gab es im Spätsommer glücklicherweise doch wieder ausreichend Niederschläge. Was die Erntemenge betrifft, gibt es jedoch noch keine endgültigen Zahlen. Vermutlich wird die Ernte etwas kleiner ausfallen als in den letzten Jahren. Wermutstropfen: Weniger Ertrag ergibt in der Konsequenz meist höhere Qualitäten. So waren die Trauben im heurigen Jahr geschmacksintensiv, das bestätigen erste Verkostungen des Jahrgangs.
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