»Rindfleischkaiserin« Svenja Sousedik und Finalist Niko Mistelbauer. Foto beigestellt
Die »Rindfleischkaiserin 2024« heißt Svenja Sousedik
Kochlegende Ewald Plachutta war beim Wettbewerb zu seinen Ehren in der »HLTW Bergheidengasse« persönlich zugegen.
von Alexander Schöpf
07. März 2024
Am vergangenen Samstag wurde in der »HLTW Bergheidengasse« der bzw. die »Rindfleischkaiser:in 2024« gekürt. Der vom »Verband der Köche Sektion Wien« (VKÖ Wien) zu Ehren von Kochlegende Ewald Plachutta veranstaltete Wettbewerb richtet sich an an junge Kochtalente unter 26 Jahren. Beim Finale in der größten und wohl modernsten Höheren Bundeslehranstalt für Tourismus und Wirtschaft traten 15 junge Talente gegeneinander an, um mit ihren selbst kreierten Gerichten auf Rindfleischbasis eine hochkarätige Jury zu überzeugen.
Das sind die Besten
Am besten schaffte dies die »Modul«-Absolventin und aktuelle »GAFA«-Studentin Svenja Sousedik. Mit »Rinderinnereien Bourguignonne mit Selleriepüree und knusprigem Speck« kürte sie sich zur »Rindfleischkaiserin 2024«. Die talentierte Jungköchin darf sich zudem über die »Goldene Plachutta Trophäe« sowie einen Multifunktionsmixer von der Firma »Robot Coupé« im Wert von 900 Euro freuen.
Den zweiten Platz und damit die »Silberne Plachutta Trophäe« und Gutscheine im Wert von 250 Euro holte sich Sebastian Lämmerhofer von der »Tourismusschule Wilder Kaiser« mit »Beinscheiben-Praline & Knochenmarkschnitte mit Roter Beete, Erbse, Kartoffel und Petersilienwurzel«. Die »Bronzene Plachutta Trophäe« sowie Gutscheine im Wert von 150 Euro gingen an die Drittplatzierte Anna Ensmann-Heim von den »Zillertaler Tourismusschulen« mit »Wiener Tafelspitz trifft Tiroler Zerggl mit Ofenleberpraline«. Zu den Sponsoren der Preise gehörten neben »Robot Coupé« unter anderem der Großhändler »Bunt & G’sund« und Ewald Plachutta.
Neben Svenja Sousedik, Sebastian Lämmerhofer und Anna Ensmann-Heim hatte es auch noch Melissa Huynh, Dominik Klampfl, Daniel Gaal, Felix Cihlar, Timea Felfernig, Marc Scherr, Klara Krasnansky, Livia Hagmann, Samuel Ostermann, Johanna Haindl, Niko Mistelbauer und Ariana Huber ins Finale geschafft.
»So fordert und fördert man den Nachwuchs«
»Jede:r Teilnehmer:in preformte grandios und man merkte wie hart trainiert wurde. Der Bewerb ›Rindfleischkaiser:in‹ ist für Nachwuchsköch:innen in Zukunft nicht mehr wegzudenken«, zeigt sich Günther Fuchs, Obmann des »VKÖ Wien« im Gespräch mit PROFI überzeugt. »Mein Dank gilt hier auch Michael Schneider, der 2021 den Grundstein zum ersten ›Rindfleischkaiser‹ gelegt hat.« Ewald Plachutta, der sich das große Finale nicht entgehen ließ, zeigte sich vom Wettbewerb begeistert: »Der ›Rindfleischkaiser‹ hat sich etabliert. Der ›VKÖ Wien‹ zeigt hier wie man den Nachwuchs fördert und fordert.
Den Austragungsort »HLTW Bergheidengasse« hatte Günther Fuchs, der selbst als Kochlehrer an der Tourismusschule in Wien-Hietzing tätig ist, ausgesucht. Fuchs: »Für den Erfolg des Events sind das gesamte Team des ›VKÖ Wien‹ sowie die an diesem Tag mitwirkenden Lehrer:innen und Schüler:innen verantwortlich.« Schulleiterin Anita Petschning entpuppte sich als großartige Gastgeberin und empfing aus ganz Österreich Hoteliers, Gastronom:innen, Direktor:innen sowie viele Betreuungslehrer:innen und Trainer:innen.
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