© Henris Edition
Gault&Millau Deutschland: Streit um Lizenzentzug geht in nächste Runde
Die Muttermarke beharrt auf ihre Vorwürfe gegen den deutschen Lizenznehmer Henris Edition.
von redaktion
14. Februar 2024
Der Trubel rund um Gault&Millau Deutschland hält an. Wie vergangene Woche bekannt wurde, wirft der Mutterkonzern, Gault&Millau International mit Sitz in Genf, dem deutschen Lizenznehmer Henris Edition vor, dass dieser seit dem 16. November 2023 die Marke Gault&Millau ohne Genehmigung nutze.
Wie Falstaff Deutschland berichtete, wollte der Münchner Verlag dies so nicht stehen lassen und verwies in einer Pressemitteilung, die am Freitag veröffentlicht wurde, darauf, dass man über eine gültige Lizenz verfüge. Der Vorwurf, dass man in Zahlungsrückstand stehe, sei unrichtig: »Die Lizenzkosten sind vertragsgemäß bis einschließlich 2025 vollständig bezahlt.«
Am Montag hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf ein Urteil zugunsten der Henris Edition gefällt und die einseitige Aufhebung der Geschäftsbeziehung durch die Schweizer Muttermarke als unbegründet zurückgewiesen.
Wie Gault&Millau International darauf reagiert und was der aktuelle Stand der Dinge ist, haben die Kolleg:innen von Falstaff Deutschland recherchiert.
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