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High Convenience in Aktion: Das neue Chefmanship-Studio von »Unilever«
Das moderne Ambiente des »Austria Campus« passt gut als Standort: Auf 270m² hat Unilever Food Solutions seine Demonstrationsküche in Wien-2 eingerichtet. Essenstrends und Schulungen stehen ab sofort im Fokus.
von Roland Graf
05. März 2025
Türen und Töpfe öffneten sich im Nordbahn-Areal, um das »Chefmanship Centre« von »Unilever Food Solutions« (UFS) erstmals der Gastro-Szene vorzustellen. Sechs Monate hatte man an der Kombination aus Küche, digitalem Studio und Schauraum gearbeitet. »Sehen Sie es so, dass wir das »Mise en Place« übernehmen«, leitete Daniel Kogoj ein. Die kleinen Helfer für die Großküche – allen voran die Marken »Knorr«, »Maizena«, »Kuner« und »Hellmann‘s« – werden aber nicht nur in Szene gesetzt. Konkrete Rezeptideen sollen den Köchen zwei Dinge ermöglichen: Ideen einzubringen und vielfältigere Anwendungen der Convenience-Produkte zu entdecken.
Kochstudio mit einigem Mehr-Wert
Als konkretes Beispiel nannte Kogoj den ersten der 17 für heuer im Kochstudie angebotenen Kurse: »Flavour Shock« soll zeigen, wie scheinbare Kontraste (»Petersilie und Schokolade«) zu Gerichten führen, die Gäste überraschen. Aber auch wie man aus einer simplen Erbsensuppe auch einen Gemüse-Minz-Schaum macht, will der »Digital Chef« mit seinem Berater-Team an der neuen Adresse Jakov-Lind-Gasse 5 zeigen. »Oder auch, wie aus unserer Steinpilz-Suppe eine Schwammerl-Butter werden kann«.

Die Technik dafür spiele jedenfalls alle Stückerl. Neben z. B. Übertragungen der Handgriffe via »Zoom« ist auch eine Kamera-Station vor Ort eingerichtet. Denn die UFS-Kurse umfassen nicht nur das Rezeptieren der Gerichte, sondern auch, »wie man sie für Social Media in Szene setzt«. Dazu kommt die Umsetzung der neuen Erkenntnisse aus dem in 21 Ländern und mit 1.600 professionellen Köchen erstellten dritten »Future Menus«-Report. Er wird Mitte dieses Monats vorliegen und etwa die zeitgemäßen Versionen von Comfort Food oder pflanzen-basierte Proteine in den Mittelpunkt stellen. Letztere spielen auch in einer weiteren Neuheit die Rolle, die Kogoj zur Eröffnung des »Chefmanship Centres« schon ankündigte.
Ethno-Bausteine für Kreativköche
Unter dem Titel »High Convenience« wird eine Tiefkühl-Linie mit sieben veganen Gerichten aus der Ethnoküche vorgestellt. Grünes Curry, Dal oder Tomaten-Ragout mit Oliven werden nur erwärmt, sollen aber zur persönlichen Kreativität anregen. »Das kann gerne mit Fisch oder Fleisch individuell angepasst werden«, sieht man in den Neuheiten viel Potential. Die ab April erhältlichen Gerichte (jeweils für einen halben Gastronormbehälter konzipiert) sollen knackige Konsistenz und ansprechende Farbe der pflanzlichen Komponenten aufweisen. Dafür sorgte die zentrale Versuchsküche namens »The Hive« im holländischen Wageningen. Und auch in Wien richtet man sich an Köche, die gerne eigene Rezeptentwicklungen auf den Weg bringen möchten.

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