Große Preisverleihung im Rathaus: Erstmals wurden drei Restaurants mit 100 Falstaff-Punkten ausgezeichnet.
© Andreas Tischler
Restaurantguide 2026: Falstaff kürt Österreichs beste Restaurants
Der neue Falstaff Restaurant- und Gasthausguide liefert einen umfassenden Überblick über Österreichs Gastronomieszene. Mehr als 2.000 Betriebe wurden bewertet – mit einigen bemerkenswerten Entwicklungen an der Spitze.
von Brigitte Radl
11. März 2026
Mit rund 2.050 gelisteten Lokalen erscheint der neue Falstaff Restaurantguide 2026 so umfangreich wie noch nie. Laut Herausgeber Wolfgang Rosam basiert das Ranking auf mehr als 120.000 Bewertungen aus der Falstaff-Community. Die Vielzahl an Rückmeldungen ermögliche ein breites Bild der aktuellen kulinarischen Landschaft in Österreich.
Während in einigen europäischen Ländern Restaurants derzeit verstärkt mit wirtschaftlichen Herausforderungen kämpfen, zeigt sich die österreichische Gastronomie laut Guide weiterhin stabil. Restaurantbesuche bleiben für viele Gäste ein wichtiger Bestandteil der Freizeit- und Genusskultur.
Drei Restaurants erreichen die Höchstwertung
In der aktuellen Ausgabe konnten drei Betriebe erstmals die maximale Bewertung von 100 Punkten erreichen: das »Bootshaus« in Oberösterreich sowie »Döllerers Restaurant« und »Restaurant Obauer« in Salzburg. Damit festigt insbesondere Salzburg seine Rolle als eines der führenden Gourmet-Bundesländer des Landes. Auch das neu gestaltete »Restaurant Ikarus« gehört weiterhin zur Spitzengruppe.
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Auszeichnungen für Spitzenköche
Neben den Restaurantbewertungen vergibt Falstaff auch mehrere Sonderauszeichnungen. Zum »Koch des Jahres 2026« wurde Fabian Günzel gekürt. Der gebürtige Deutsche führt das »Restaurant Aend« im Wiener Bezirk Gumpendorf, wo er Fine Dining mit einer bewusst entspannten Atmosphäre verbindet. Charakteristisch für das Konzept sind regelmäßig wechselnde Menüs sowie eine offene Küche, die den Gästen Einblick in die Arbeit des Küchenteams ermöglicht.
Auch regional zeigt der Guide Bewegung: In Kärnten etwa liegt Hannes Müller mit seinem Restaurant »Die Forelle« nun gleichauf mit Hubert Wallner, der ebenfalls zu den führenden Köchen des Bundeslandes zählt. Insgesamt bestätigt die aktuelle Ausgabe des Guides eine Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren zunehmend abzeichnet: Erfolg haben vor allem jene Betriebe, die mit klaren Konzepten und einer unverwechselbaren kulinarischen Handschrift überzeugen.

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