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Bierkulturbericht 2024: Ein Viertel der Österreicher trinkt zum Mittagessen Bier

Bier
Österreich

Warum Bier für 84 Prozent der Österreicher:innen ein Kulturgut ist und wie Bio-Bier, alkoholfreie Varianten und Mehrwegflaschen die Zukunft prägen.

Bier bleibt für viele Österreicher:innen ein unverzichtbarer Teil der Getränkekultur. Laut dem aktuellen Bierkulturbericht 2024 der Brau Union Österreich halten 84 Prozent der Befragten Bier für wichtig, um die heimische Getränketradition zu bewahren. Besonders in geselligen Runden oder bei besonderen Anlässen wie Konzerten, Festivals und gemeinsamen Abenden mit Freunden gehört Bier für viele zum Erlebnis dazu.

Bier zum Mittagessen? Kein Tabu!

Der Bierkulturbericht gibt auch Einblicke in die Trinkgewohnheiten: Ein Viertel der Österreicher:innen greift sogar zum Mittagessen gerne zum Bier. Häufiger wird Bier jedoch am Feierabend (46 Prozent), zum Abendessen (47 Prozent) oder später am Abend (33 Prozent) konsumiert. In der Gastronomie schmeckt es vielen besonders gut: Ein Drittel der Befragten gab an, dass Bier im Lokal besser schmecke als zu Hause – nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch wegen der gesellschaftlichen Atmosphäre.

Alkoholfreies Bier im Aufwind

Ein bemerkenswerter Trend ist der steigende Konsum von alkoholfreiem Bier. Fast ein Drittel (31 Prozent) der regelmäßigen Biertrinker entscheidet sich bewusst dafür. In der Gesamtbevölkerung greift ein Viertel regelmäßig zu alkoholfreien Alternativen. Dies spiegelt ein wachsendes Verantwortungsbewusstsein wider, das 46 Prozent der Befragten im Umgang mit Alkohol in Österreich wahrnehmen.

Bio-Bier boomen

Neben alkoholfreien Sorten gewinnen auch Bio-Biere und nachhaltige Verpackungen an Popularität. Mehr als ein Viertel der Befragten hat bereits Bio-Bier probiert. Besonders beliebt ist Bier in Mehrwegflaschen: 62 Prozent bevorzugen diese umweltfreundliche Option. Bundeslandabhängige Unterschiede zeigen jedoch, dass beispielsweise in Oberösterreich 74 Prozent zu Mehrweggebinden greifen, während es in Wien nur 47 Prozent sind.

Prost, Österreich!


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Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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