Das gehört in den perfekten Picknick-Korb
Picknickkorb packen leicht gemacht. Diese sechs Dinge dürfen in keinem Picknickkorb fehlen.
Ein Picknick klingt verlockend simpel. Decke ausbreiten, Korb öffnen, zugreifen. Doch statt dafür wahllos Brot, Käse und ein paar Snacks einzupacken, lohnt es sich, den Picknickkorb wie ein Menü für draussen zu konzipieren. Ein kleiner Guide.
Etwas Frisches
Gerade an warmen Tagen braucht es im Korb etwas Knackiges und Leichtes. Salate, Gemüse, Früchte oder eine kalte Suppe wie Gazpacho bringen Farbe auf die Decke und machen das Picknick an warmen Tagen angenehmer. Besonders gut eignen sich robuste Salate wie Couscous-, Bulgur-, Linsen-, Kartoffel- oder Pastasalate. Wer einen grünen Salat mitnehmen möchte, transportiert das Dressing am besten separat in einer kleinen Glasflasche und mischt alles erst vor Ort. Dazu passen Cherrytomaten, Radieschen, Gurken, Karotten, Fenchel, Kohlrabi oder Peperoni oder grilliertes Gemüse sowie unkomplizierte Früchte wie Beeren, Kirschen, Trauben, Aprikosen, Melone oder Feigen.
Unser Tipp: Wassermelonen-Salat mit Gurke, Minze und Feta – eine wahre sommerliche Geschmacksbombe.
Etwas Sättigendes
Ein gutes Picknick braucht eine Komponente, die wirklich satt macht. Ideal sind Gerichte, die sich vorbereiten lassen, auch kalt schmecken und unterwegs nicht auseinanderfallen. Focaccia, Quiche, Sandwiches oder Wraps sind dafür besonders dankbar. Wichtig ist, dass nichts zu feucht ist: Saucen, sehr saftige Füllungen oder viel Tomate können Brot schnell matschig machen.
Unser Tipp: Eine salzige Focaccia mit Rosmarin oder Oliven kann gleichzeitig Brot, Beilage und Hauptdarstellerin sein. Genau solche Alleskönner gehören in den Korb.
Etwas Salziges
Kleine salzige Dinge machen aus einem einfachen Picknick sofort einen Aperitivo im Freien. Oliven, Nüsse, Antipasti, Grissini, Rohschinken, Käsewürfel, Cornichons oder getrocknete Tomaten lassen sich unkompliziert teilen und brauchen kaum Vorbereitung. Auch Dips wie Tapenade, Pesto, Baba Ganoush oder Kräuterquark passen gut, solange sie in dichten Gläsern transportiert werden.
Unser Tipp: Nüsse kurz in der Pfanne rösten und mit Salz, Rosmarin oder Paprika würzen.
Etwas Proteinreiches
Damit der Picknickkorb nicht nur aus Brot, Früchten und Snacks besteht, lohnt sich eine proteinreiche Komponente. Hummus, Käse, gekochte Eier, Poulet, Linsen, Kichererbsen oder Falafel machen länger satt und lassen sich gut vorbereiten. Für vegetarische Picknicks sind Hülsenfrüchte besonders praktisch, während feste Käsesorten wie Gruyère, Sbrinz, Comté oder Manchego den Transport besser überstehen als sehr weicher Käse.
Unser Tipp: Linsensalat in Schraubgläser schichten: Dressing unten, Linsen und Gemüse darüber, Kräuter ganz oben. Vor dem Verzehr kurz schütteln und direkt essen.
Etwas Süsses
Ein Picknick braucht kein aufwendiges Dessert. Besser sind süsse Dinge, die sich gut transportieren und mit den Händen essen lassen: Brownies, Cake, Cookies, Madeleines, Cantucci, Früchtekuchen oder kleine Muffins. Bei Hitze bleiben empfindliche Cremedesserts, Rahmtörtchen oder Schokolade besser zu Hause. Saisonale Früchte sind oft die einfachste und frischeste Lösung.
Unser Tipp: Cantucci oder Madeleines mitnehmen und dazu Kaffee in einer kleinen Thermosflasche, einen süsslichen Schaumwein oder Vin Santo einpacken.
Etwas Kühles
Getränke sind beim Picknick mindestens so wichtig wie das Essen. Wasser gehört immer dazu, am besten grosszügiger kalkuliert als gedacht. Für Abwechslung sorgen Eistee, Zitronenwasser, Limonade, Schorlen oder alkoholfreie Sommerdrinks. Wer Wein mitnimmt, setzt auf frische, unkomplizierte Stile wie Rosé, Schaumwein, Pet Nat oder leichten Weisswein. Kühlakkus oder isolierte Flaschen helfen, alles möglichst lange frisch zu halten.
Unser Tipp: Eine gut isolierte Kühlbox mit Kühlelementen oder Eiswürfeln hält Getränke über Stunden kalt.
- Picknickdecke
- Schneidebrett
- Besteck
- Teller
- Servietten
- Becher oder Gläser
- Kühlakkus
- Korkenzieher
- Müllbeutel