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Symbolbild © Shutterstock

Die Geschichte von Prinzessin Diana und dem »besten Brotpudding der Welt«

Dessert
Großbritannien
Tradition
Internationale Küche

Prinzessin Dianas ehemaliger Privatkoch Darren McGrady verrät in seinem Kochbuch »Eat Royally« was für den »Besten Brotpudding der Welt« nötig ist.

Prinzessin Diana war eine weltweite Ikone, die die Herzen von Millionen gewann. Sie trug maßgeblich dazu bei, dass die königliche Familie in den 1990er-Jahren ins Rampenlicht der Popkultur rückte, und die Menschen waren von jedem Detail ihres Lebens fasziniert – einschließlich ihrer Lieblingsgerichte.

Wer könnte vor allem zu einem ihrer Lieblingsgerichte mehr sagen als ihr ehemaliger Privatkoch und Autor Darren McGrady? In seinem Werk »Eat Royally: Recipes and Remembrances from the Palace Kitchen« aus dem Jahr 2007 verrät der Koch welche Gerichte bei der königlichen Familie besonders gut angekommen sind.

Klassiker mit kleinem Twist

Eines davon war seine Version des beliebten und bekannten Brotpuddings. Dieser besteht, so wie wir ihn kennen, aus Weißbrotscheiben, die in Vanille-Ei-Creme getränkt und zu einem dichten, feuchten Kuchen gebacken werden. Während er sowohl in den USA als auch im deutschsprachigen Raum beliebt ist, gilt er in Großbritannien als echtes Comfort-Food. Laut Darren McGrady, dem ehemaligen Koch der britischen Königsfamilie, hatte Prinzessin Diana zwar ein Faible für den irischen Brot- und Butterpudding – trotzdem nannte sie sein Rezept den »besten Brotpudding der Welt«.

McGradys Version beginnt mit einer Schicht Brotwürfel, darauf kommen in Amaretto eingeweichte Rosinen, bevor die Weißbrotdreiecke aufgelegt werden. Diese Schichtung sorgt für eine zartere, auf der Zunge zergehende Textur, im Gegensatz zum dichter-kuchenartigen Brotpudding, wie er in den USA üblich ist. Die karamellisierte Zuckerkruste verleiht zusätzlich einen knusprigen Kontrast zum cremigen Inneren. Anders als bei klassischen Brotpudding-Rezepten, bei denen Brot und die weiteren Zutaten in Vanillecreme eingeweicht werden, werden die Brotscheiben hier vor dem Backen in Butter getaucht und erst dann mit Vanillecreme übergossen – für ein besonders gelungenes, geschichtetes Dessert. So entsteht ein Dessert, das nicht nur Prinzessin Diana begeistert hat, sondern auch heute noch Liebhaber royaler Küche verzaubert: cremig, buttrig, mit zarten Brotschichten und aromatischen Amaretto-Rosinen  – ein wahrer Brotpudding-Klassiker, der auch britischen Adel begeistert hat.


Redaktion
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