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Was wirklich bei Hitze hilft: Diese Lebensmittel wirken erfrischend auf den Körper

Sommer
Lebensmittel

Bei großer Hitze braucht der Körper leichte Ernährung. Diese Lebensmittel helfen, den Kreislauf zu entlasten und liefern viel Flüssigkeit. Die passenden Rezepte sind schnell gemacht und kommen ohne lange Kochzeiten aus.

Wenn die Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke liegen, sehnt sich der Körper nach Abkühlung. Doch nicht nur kalte Getränke können jetzt guttun: Auch bestimmte Lebensmittel gelten als ideale Sommerbegleiter. Sie enthalten besonders viel Wasser, liefern wichtige Mineralstoffe und sorgen für ein angenehm leichtes Gefühl. Welche Lebensmittel jetzt auf den Speiseplan gehören.

Kaum steigen die Temperaturen, verändert sich unser Appetit. Statt deftiger Gerichte wünschen wir uns knackige Salate, saftiges Obst oder kalte Suppen. Das hat einen guten Grund, denn der Körper arbeitet bei Hitze auf Hochtouren, um seine Temperatur konstant zu halten. Dabei verliert er über das Schwitzen nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Ernährung lässt sich der Kreislauf unterstützen. Zwar kann kein Lebensmittel die Körpertemperatur tatsächlich senken, doch wasserreiche und leichte Speisen helfen dabei, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und belasten den Organismus deutlich weniger als schwere Mahlzeiten.

Warum wir bei Hitze anders essen sollten

An heißen Tagen benötigt der Körper viel Energie für die Temperaturregulation. Gleichzeitig arbeitet die Verdauung langsamer. Große Portionen oder fettreiche Speisen können deshalb zusätzlich belasten und Müdigkeit verursachen. Ernährungswissenschaftler empfehlen deshalb mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Besonders geeignet sind Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil, viel Kalium, Magnesium und Vitaminen.

Wasserreiche Lebensmittel

Ein zentraler Faktor ist der Wassergehalt. Lebensmittel wie Gurken, Tomaten oder Blattsalate bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und tragen damit zur Flüssigkeitszufuhr bei – zusätzlich zu Getränken. Auch Melonen, Pfirsiche oder Beeren erfüllen diesen Zweck. Sie liefern Flüssigkeit in Kombination mit Vitaminen und das ohne den Körper zu belasten.  Das macht sie zu typischen Sommerlebensmitteln. Der Effekt ist dabei weniger »kühlend« im physikalischen Sinn, sondern entlastend für den Kreislauf.

Milchprodukte

Naturjoghurt oder Buttermilch werden im Sommer häufig gut vertragen, weil sie gekühlt verzehrt werden und gleichzeitig Eiweiß und Mineralstoffe liefern. In Kombination mit Obst entsteht eine einfache Mahlzeit, die nicht schwer im Magen liegt.

Geschmack als Frischefaktor

Ein interessanter Effekt entsteht durch bestimmte Inhaltsstoffe, etwa Menthol in Minze. Es aktiviert Kälterezeptoren im Mund, wodurch ein Frischegefühl entsteht, obwohl sich die Körpertemperatur nicht verändert. Ähnlich funktioniert der Effekt von Zitrone oder Limette. Die Säure wirkt geschmacklich anregend und führt oft dazu, dass mehr getrunken wird – ein indirekter, aber relevanter Vorteil bei Hitze.

Was eher belastet

Bei hohen Temperaturen reagieren viele Menschen empfindlicher auf stark fettige, sehr salzige oder große Mahlzeiten. Diese verlängern die Verdauungszeit und können zu einem trägen Gefühl führen. Auch Alkohol ist ungünstig, da er die Flüssigkeitsausscheidung erhöht und den Kreislauf zusätzlich belasten kann. Sehr zuckerhaltige Getränke liefern zwar kurzfristig Energie, gleichen Flüssigkeitsverlust aber nicht aus.

Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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