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Hummer-Diebstahl: Lieferung im Wert von 400.000 Dollar verschwunden

Meeresfrüchte
USA

Eine Lieferung Hummer im Wert von 400.000 Dollar verschwindet auf dem Transportweg zum Supermarkt. Wie Kriminelle die Lieferkette ausgehebelt haben.

An der amerikanischen Ostküste ist vor einigen Tagen eine Lieferung Hummer im Wert von rund 400.000 Dollar (ca. 340.000 Euro) spurlos verschwunden. Die Fracht sollte eigentlich von Massachusetts aus in »Costco«-Filialen in Minnesota und Illinois geliefert werden, doch der Lastwagen verschwand, bevor er sein Ziel erreichen konnte.

Die Spedition »Rexing«, die den Transport betreute, geht von einem gezielten Diebstahl aus. Offenbar gab sich der Täter als Mitarbeiter der Firma aus, ließ das GPS ausschalten und nutzte gefälschte Papiere, um mit dem Laster zu verschwinden. Solche Methoden folgen einem klaren Muster: Kriminelle geben sich als Spediteure aus und verwenden gefälschte E-Mails und Wegwerfhandys, um wertvolle Fracht abzufangen.

Für ein mittelständisches Unternehmen wie »Rexing Companies« wiegt der Verlust in dieser Größenordnung schwer. Neben dem finanziellen Schaden beeinflusst er auch die Preise für die Endkunden – ein Problem, das die ganze Lieferkette trifft. »Rexing« fordert deshalb, dass Behörden moderne Technik einsetzen, um solchen Kriminellen das Handwerk zu legen.

Die Hummerindustrie ist in Massachusetts und Maine ein echter Big Player. Der sogenannte Maine Lobster ist nicht nur ein Exportschlager, sondern auch ein Aushängeschild der Region. Hafenstädte wie Gloucester oder New Bedford sind die Umschlagplätze für die wertvollen Krustentiere. Tausende Jobs hängen direkt oder indirekt vom Fang, der Verarbeitung und dem Transport der Hummer ab. Der Fall ist Teil eines größeren Trends: In den USA häufen sich Diebstähle teurer Frachten, oft durch organisierte Banden.


 

Redaktion
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