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Symbolbild © Shutterstock

Kebab mit Rehfleisch: Ein Stilbruch oder saisonales must-try?

Streetfood
Wild
Kebab

Am Wiener Naschmarkt bietet das Lokal »U(h)rwurscht« den herbstlich-innovativen »Rehbab« an.

Er ist das Streetfood schlechthin: Der Kebab. Unter eingefleischten Kebab-Fans gibt es konkrete Vorstellungen, wie dieser auszusehen hat und welches Fleisch für das Kult-Sandwich verwendet werden sollte.  Und während Reh- und Wildfleisch für viele Feinschmecker:innen zu den kulinarischen Herbst-Highlights gehören, könnte der sogenannte »Rehbab« für Unmut sorgen.

Die spannende Variante des klassischen Kebabs wird vom 19. bis zum 21.September von Spitzengastronom Hannes Nuding, in Kooperation mit Sommelier Pascal Krasa und dem Team vom »Käseland am Naschmarkt« präsentiert. Bei dem Fleisch für die Gourmet-Variante soll es sich ausschließlich um hochwertiges Rehfleisch aus Tirol handeln. Begleitet wird das kulinarische Highlight von erlesenen Weinen, die von regionalen Winzern stammen.

Geht das gut?

Ein Kebab mit Rehfleisch ist auf den ersten Blick eine spannendes und aufregendes Gericht, allerdings könnte es doch sein, dass dieses nicht bei allen Genießer:innen gleichermaßen gut ankommt.  Einer der Hauptfaktoren ist die Gewohnheit. Kebab wird von vielen Menschen als schnelles, herzhaftes und preisgünstiges Streetfood wahrgenommen. In den meisten Fällen wird der Kebab aus Hähnchen-, Kalb- oder Lammfleisch zubereitet – also Fleischsorten, die vertraut und leicht zugänglich sind.

Rehfleisch hingegen ist eher selten und wird häufig mit gehobener Küche und besonderen Anlässen assoziiert, dadurch wiederrum könnte die Akzeptanz des »Rehbabs« erschwert werden. Auch wenn Rehfleisch eine feine, leicht süßliche Note hat, die sich optimal mit den intensiven Aromen von Kebab-Gewürzen wie Kreuzkümmel, Paprika und Knoblauch verbindet. Darüber hinaus handelt es sich hier auch, um eine Frage des Geschmacks – denn Wildfleisch hat eine ganz bestimmte Note und kann daher als zu intensiv in einem Kebab betrachtet werden.  Da muss die herbstliche Delikatesse wohl aus erster Hand probiert werden.

uhrwurscht.at


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