Kult-Snack »BLT«: Das Sandwich, bei dem kleine Anpassungen den Unterschied machten
Der amerikanische Fixstarter war ursprünglich als Speck-Sandwich gedacht und wurde im Laufe der Zeit immer wieder angepasst.
Es gilt als das wohl klassischste Sandwich in amerikanischen Diners oder Restaurants und das, obwohl es mittlerweile auf fast eine 90 Jahre Geschichte zurückblickt. Die Rede ist vom »BLT«. Das Sandwich wurde erstmals in dem Buch »Seven Hundred Sandwiches« von Florence A. Cowles als »Bacon Sandwich« vorgestellt – unwissend, dass es sich zu einem der wohl gehyptesten Gerichten entwickeln wird. In dem Buch werden außerdem auch andere Varianten, wie etwa das »Bacon Salad Sandwich« und das »Baconian Sandwich«, erwähnt.
Das »BLT«, wie wir es kennen, verdankt seinen Namen den drei Hauptzutaten: Speck, Salat und der Tomate (Bacon, Lettuce und last but not least Tomato). Für ein klassisches »BLT« braucht es nicht viel: knusprig gebratenen Speck, frischen Salat, reife Tomatenscheiben, etwas Mayonnaise und schlichtes Sandwich-Toast. Wenn man einer »Faustregel« glauben darf, gelten mindestens sechs Scheiben pro Sandwich ein Muss. Denn bei einem »BLT« kann es schlichtweg nicht zu viel Speck geben.
Same, same just different
Natürlich gibt es auch andere beliebte Varianten, die dem klassischen »BLT« Konkurrenz machen. Das »BLTA« etwa ergänzt die Grundzutaten Bacon, Salat, Tomate und Mayonnaise um cremige Avocado, was dem Sandwich eine frischere Note verleiht. Das Club Sandwich hingegen zeichnet sich durch seine dreistöckige Bauweise aus: Geröstetes Toastbrot wird hier mit Schinken oder Pute, Bacon, Salat, Tomate und Mayo geschichtet, oft getrennt durch weitere Toastscheiben. Es wird typischerweise in kleine Dreiecke geschnitten und mit einem Spieß zusammengehalten. Während das »BLT« die einfache Basis darstellt, bringt das »BLTA« eine zusätzliche Frische ins Spiel, und das Club Sandwich bietet als umfangreicher, mehrschichtiger Klassiker eine größere Vielfalt an Zutaten.
Na, neugierig geworden? Viel Spaß beim Nachkochen!