Neues Restaurant »Schakko« in Wiener »TrIIIple-Towers«
Chrstian und Simone Schadl bringen einen Hauch Arlberg nach Erdberg. Weinfreunde sind auf die Bordeaux-Auswahl des Hospiz-Veteranen gespannt.
Die Hospiz Alm am Arlberg ist für sein ausuferndes Angebot an hochkarätigen Bordeaux-Weinen weltbekannt. 14 Saisonen arbeitete dort Christian Schadl, neun Jahre als Restaurantdirektor. Entsprechend ausgeprägt ist seine Weinkompetenz, die er nun im dritten Wiener Gemeindebezirk, in den brandneuen »TrIIIple-Towers« in einem eigenen Restaurant ausleben will. Ihm zur Seite steht seine Frau Simone Schadl, die aus der bekannten Hoteliersfamilie Wrann stammt (Seehotel Europa und Hotel Post in Velden, Hotel Bergkristall am Arlberg). Gemeinsam wollen sie den eben eröffneten Hochhauskomplex am Wiener Donaukanal beleben und setzen dabei richtig hoch an.
Die Küchenleitung übernimmt Johannes Schremser, der mit Stationen wie dem Palais Coburg oder dem Waldorf Astoria in Berlin schon an exzellenten Adressen gearbeitet hat. Bei der Speisenauswahl setzt Schremser überwiegend auf Klassiker wie Beef Tatar (14 bzw. 20 Euro/kleine bzw. große Portion), gebeizter Saibling (12 Euro) oder Zwiebelrostbraten (28 Euro). Es gibt aber auch interessante Gemüse-Gerichte wie geschmorte Melanzani (9 Euro) oder gebackenen Karfiol. Was Fleisch und Fisch betrifft sollte man den Wochenempfehlungen folgen, die Gastronomen arbeiten hier mit Wiesbauer Gourmet und Eisvogel zusammen.
Erdberg als neuer Bordeaux-Hotspot
Für das Wein-Angebot zeichnet Christian Schadl persönlich verantwortlich. Neben einer gediegenen Auswahl an glasweisen Weinen (ab 3,50 Euro für einen Grünen Veltliner DAC) gibt es viele hochkarätige Tropfen aus Österreich und Frankreich. Weinkenner werden beim Durchblättern der Weinkarte auf der letzten Seite hängen bleiben, hier werden »Schakkos Bordeaux-Raritäten« mit eindrucksvoller Jahrgangstiefe angeboten.
Das Restaurant befindet sich auf einer vorgelagerten Terrasse vor dem mittleren Turm der »TrIIIple-Towers« und ist von der stark frequentierten Autobahnzufahrt auf der Nordseite völlig abgeschirmt. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird ein Brunch angeboten. Für Menschen die es sich lieber zu Hause gemütlich machen werden alle Gerichte auch als Takeaway angeboten. Aber was bedeutet eigentlich der Name des Restaurants? Die Antwort ist einfach und naheliegend: »Schakko« ist der Spitzname von Christian Schadl, der ihn schon seit seiner Jugend begleitet.