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© Pesca – Theater of fish

»Pesca« im Westfield Hamburg-Überseequartier: Ganz großes Fischtheater

Hamburg
Neueröffnung
Fisch

Frisch vom Marktplatz: Das »Pesca« im Westfield Hamburg-Überseequartier überrascht mit interessantem Restaurantkonzept und jeder Menge aufregender Genüsse aus dem Meer.

Wenn demnächst die Kreuzfahrtschiffe vor dem neuen Westfield Hamburg-Überseequartier anlegen, werden die Gäste von einem besonderen Fischrestaurant in Empfang genommen: Das »Pesca – Theatre of fish« sitzt sozusagen direkt in der ersten Reihe, direkt an der Waterfront.

Es ist der erste deutsche Standort, mit dem das mehrfach ausgezeichnete Fischrestaurant aus den Niederlanden (Amsterdam und Rotterdam) jetzt in Europa expandiert. Es gehört zur Gastro-Gruppe Younique Concepts, die mehrere neue Restaurantkonzepte kreiert hat. Florian Schneider, Managing Partner der Gruppe und verantwortlich für die Eröffnung in Hamburg: »Pesca bringt eine völlig andere Art von Fischgenuss nach Hamburg: interaktiv, hochwertig und nachhaltig.«

Angebot & Nachfrage

Doch was ist neu an dem 420 Quadratmeter großen Restaurant? Der Gast ist Teil des Gastroerlebnisses, weil er es direkt steuert. Am Empfang wird er – noch bevor er zum Tisch gebracht wird – zum »Fischmarkt« geführt. Dort präsentieren zwei »Fischhändler« das Angebot: Meeresfrüchte – vom Wolfsbarsch, der Dorade und Scholle über Hummer, verschiedene Arten von Muscheln wie Austern bis hin zu Oktopusarmen. Alles appetitlich arrangiert auf Eis. Die Auswahl hängt dabei von der täglichen Fischlieferung ab. Die Fallblattanzeigetafeln informieren dazu, was tagesaktuell angeboten wird und zu welchem Kilo-Preis. Angebot und Preis variieren im Laufe des Tages, je nachdem, was wieviel abverkauft wird. »Der Preis passt sich dem Angebot an und wir sorgen dafür, dass wir den gesamten Fisch verkaufen. So verhindern wir unnötige Verschwendung«, so Florian Schneider.

 

Die Fischhändler beraten den Gast zu den verschiedenen Zubereitungsarten – gegrillt, gebraten oder auch roh mariniert. Außerdem welche Beilagen und Saucen zum ausgewählten Fisch oder den anderen Meerestieren passen. Und auch darüber, wie viel man braucht, um satt zu werden. Was man sich ausgesucht hat, wird gewogen, der Preis genannt und dann direkt in die Küche weitergeleitet, derweil sucht man sich beim »Weinhändler« das passende Getränk – flaschenweise oder per Glas aus. Der weiß bereits, was am Fischstand ausgesucht wurde und wie es zubereitet wird.

Wie im Theater

»Erwarten Sie kein traditionelles Fischrestaurant. Wir haben die alten Regeln über Bord geworfen und keine Menüs kreiert oder die Tisch mit weißem Decken bestückt«, sagt Florian Schneider, der die Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers und damit des »Pesca – Theater of fish« kaum erwarten kann. Mehrfach wurde sie verschoben.

Stattdessen ist ein quirlige, lebendige Atmosphäre geplant. Man kommt zusammen an den Tischen, die innen für 110 Gäste, außen auf der Terrasse auch für 120 Gäste reichen, teilt Gespräche und Essen, wie in den Pausen im Theater. Gegen 22 Uhr ertönt ein Gong, der letzte Gang kann geordert werden. Denn fällt der rote, schwere Vorhang vor dem mittlerweile leergefegten Fischstand.

»Pesca – Theatre of fish« wird am 8. April eröffnet.


 

Brigitte Jurczyk
Autor
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