Sake Brauerei in Wien feiert große Wiedereröfffnung
Pünktlich zum offiziellen Beginn der Sake-Brausaison in Japan feierte Wiens erste Sake-Brauerei »Kura Wien« ihre große Wiedereröffnung.
Am 1. Oktober feierte »Kura Wien«, die erste Sake-Brauerei in Wien ihre große Wiedereröffnung. Die Wiedereröffnung fällt mit dem Start der Brausaison in Japan sowie dem World Sake Day zusammen. In der kleinen Brauerei im dritten Bezirk wurde an diesem Tag nicht nur der Neustart gefeiert, sondern auch die Sake Week Vienna eröffnet.
Tradition in Japan
Kura-Braumeister Markus Csenar setzt auf sorgfältige Handarbeit mit Geduld und Vertrauen in den natürlichen Gärprozess. Zum Brauen werden biologischer Arborio-Reis aus dem Piemont, Wiener Hochquellwasser, Koji und japanische Hefen verwendet. Das Ergebnis sind kräftige und vollmundige Sakes, die anders schmecken als viele ihrer japanischen Pendants, mit ausgewogener Säure und spürbarem Umami.
Der Ansatz folgt der Philosophie der Naturweine. Mit weniger technischer Kontrolle, mehr Vertrauen in die Qualität der Zutaten und in die Gärung selbst. Bei der Eröffnung wurden drei verschiedene Sake präsentiert: Ein intensiver Junmai Nama Genshu, ein leichterer Junmai sowie ein cuvetierter Koshu aus gereiften Jahrgängen.
Erhältlich sind die Sakes im Weinhandel über Döllerer sowie im kuratierten Sake-Handel. »Kura Wien« steht damit für handwerkliche Präzision, Eigenständigkeit und die behutsame Weiterentwicklung einer alten japanischen Tradition in Wien.