»SHIKI Japanese Cuisine« holt erstmals eigene Chef-Patissière an Bord
Das Wiener Restaurant »SHIKI« baut seine Dessertküche aus. Mit Artemis Karavani übernimmt erstmals eine Chef-Patissière die Verantwortung für den süßen Bereich. Die gebürtige Athenerin setzt dabei auf die Verbindung japanischer Zutaten mit europäischen Dessertklassikern.
Mit der jüngsten Neuausrichtung zu »Shiki Japanese Cuisine« erweitert das Wiener Restaurant sein kulinarisches Konzept um einen neuen Schwerpunkt. Erstmals übernimmt eine eigene Chef-Patissière die Verantwortung für die Dessertkreationen. Die Position wurde mit Artemis Karavani besetzt, die nun die süße Linie des Hauses gestaltet.
Während Desserts in der traditionellen japanischen Küche meist eine untergeordnete Rolle spielen, nehmen sie in der österreichischen Gastronomie einen deutlich größeren Stellenwert ein. Genau an dieser Schnittstelle setzt die neue Dessertlinie an, die Karavani künftig verantwortet.
Karavani ist Falstaff Young Talent
Die 27-Jährige stammt aus Athen und kam im Alter von 19 Jahren nach Wien, um ihre Ausbildung im »Palais Hansen Kempinski« zu absolvieren. Danach sammelte sie Erfahrungen in verschiedenen Gastronomiebetrieben, darunter im Restaurant »Eugen21« im »Andaz Vienna Am Belvedere«. Zudem nahm sie an Wettbewerben wie dem Falstaff Young Talents Cup und den Zuckerbäcker Awards teil.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen saisonale Zutaten sowie die Kombination von japanischen und europäischen Produkten. Dabei entstehen Desserts, die sich an klassischen Vorbildern orientieren, diese jedoch um neue Geschmacksrichtungen ergänzen. Eine ihrer Spezialitäten ist zum Beispiel das »Shiki Tira-Miso«, eine Interpretation des Tiramisu mit Saikyo-Miso, Salted-Caramel-Ganache, Koshu-Sake und schwarzem Sesam.
Joji Hattori, der hinter der »World of Shiki« steht, sieht darin eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Ausrichtung: »Die Verbindung scheinbarer Gegensätze war für mich immer besonders reizvoll. In der Kombination aus japanischer Kulinarik und europäischer Dessertkultur sehen wir im SHIKI eine spannende Möglichkeit, unsere Handschrift weiterzuentwickeln«.
1010 Wien
Österreich