Ernst Stocker Geschäftsführer von Wiesbauer Gourmet

Ernst Stocker Geschäftsführer von Wiesbauer Gourmet
© Ian Ehm

Von Gütesiegeln und Regionalität

Ernst Stocker, Geschäftsführer von Wiesbauer Gourmet, setzt bereits seit 15 Jahren auf Qualität und Service.

PROFI: Sie sind seit 15 Jahren Geschäftsführer von Wiesbauer Gourmet. Was fasziniert Sie immer noch an diesem Unternehmen?
Stocker: Die abwechslungsreiche Zusammenarbeit mit unseren Gastronomie-Partnern und die unglaubliche Vielseitigkeit von Fleisch.

Wiesbauer Gourmet steht für Qualität. Was ist Ihrer Meinung nach das Erfolgsrezept?  
Die hohe, gleichbleibende Produktqualität und die Partnerschaft mit den Küchenchefs. Wir können langfristig nur erfolgreich sein, wenn es unsere Kunden auch sind.

Was schätzen Gastronomen an Wiesbauer Gourmet?
Dass unser Vollsortiment für jeden Anspruch genau das richtige Produkt bietet. Persönliche Betreuung, Flexibilität und rasche Lieferung. Dieser Service ist in Österreich einzigartig.

Wie wichtig sind Kennzeichen, Gütesiegel, Transparenz?
Transparenz bei der Fleischqualität ist uns sehr wichtig. Unser Fleisch ist lückenlos gekennzeichnet – von der Packung bis zum Lieferschein. Wir sind nach internationalem Food Standard zertifiziert und unser »Natürlich Niederösterreich Duroc Strohschwein« ist mit dem AMA-Gütesiegel und dem Tierwohlsiegel ausgezeichnet.

Welche Maßnahmen setzt Wiesbauer Gourmet in Bezug auf Nachhaltigkeit?
Beim »Natürlich Niederösterreich Duroc Strohschwein« steht neben bestmöglicher Fleischqualität v.a. auch das Wohl der Tiere im Fokus. Alle Ferkel stammen aus Niederösterreich. Sie wachsen bei unserem Vertrags-Landwirt Franz Rauscher in artgerechter Haltung in einem Stall mit Stroheinlage auf, genießen viel Auslauf und gentechnikfreies Futter.

Wohin geht die Nachfrage bei Gastronomen?
Der Trend geht verstärkt hin zu heimischen bzw. regionalen Produkten. Aber auch zu Steaks aus Übersee, insbesondere Special Cuts wie Tomahawk, Flank Steak oder Flat Iron.

Inwieweit spielt Regionalität bezüglich Produkterweiterung eine Rolle?
Wir führen als einziges österreichisches Unternehmen sowohl japanisches Kobe Beef als auch »Kobe Beef Austria« aus der Zucht von Ex-Radrennprofi Gerhard Zadrobilek im Programm. Beim Wild arbeiten wir schon über 20 Jahre mit dem Weinviertler Wildspezialisten Willinger zusammen.

Ein Blick in die Zukunft: Was sind Ziele, die Sie erreichen möchten?
Wir sind auf einem sehr guten Weg. Ziel ist es, noch mehr Gastronomen zu gewinnen, die auf unsere hohe Fleischqualität und auf unseren besonderen Service setzen.

Alexandra Gorsche
Alexandra Gorsche
Herausgeberin Profi
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