Die 10 besten Cocktailbars in Berlin
Magnolien- und Veilchenblüten, Fichtenspitzen, Holunderblüten und sogar Spargel: Die saisonale Aromenvielfalt der Natur und Pflanzen von lokalen landwirtschaftlichen Betrieben bilden die Basis für die fantastischen Cocktails in dieser wundersam-schönen Neuköllner Bar. Die wöchentlich wechselnde Karte ist immer gut für Überraschungen.
Ein Tresen, vierzehn Barstühle, beste Zutaten, klassische Basisrezepte mit kreativem Twist und ein hochprofessioneller Service: Das ist das minimalistische Geheimnis der großartigen Bar von Gonçalo de Sousa Monteiro, die es bereits vor zehn Jahren zu Recht auf die Charts der »The World's 50 Best Bars« geschafft hat.
Die Macher Dustin Franke und Johann Lautenschläger schaffen mit ihrem Lokal Krass Böser Wolf den Spagat zwischen uriger Kiezkneipe und angesagter Cocktailbar. Das Publikum bestellt Cocktailklassiker wie Gin Fizz oder Eigenkreationen wie »Thyme of my Life« mit Gin, Rosmarin, Thymian, Zitrone und Grapefruit.
Seit 30 Jahren mehr als ein Geheimtipp im Schöneberger Kiez: Pünktlich zum Jubiläum wurde das beliebte Waterhole hinter der grünen Tür zur »Bar des Jahres« gekürt und Chefin Maria Gorbatschova gar zur »Bartenderin des Jahres«. Das Geheimnis: fantastische kreative Drinks, intelligente Barkultur und persönliche Gästebetreuung.
Experimentelle Drink-Kreationen sind die Spezialität der Macher der Lamm Bar. Die beliebte Bar in Prenzlauer Berg ist bekannt dafür, dass sich die Barkeeper viel Zeit für eine gute Beratung nehmen. Probieren sollte man auf jeden Fall den Banana-Split-Cocktail mit Rum, Banane, Limette und Chocolate Bitters.
Im historischen Ambiente heißt die Lobby Lounge & Bar im Hotel Adlon Touristen und Berliner willkommen. Aus dem opulenten Elefantenbrunnen plätschert leise das Wasser und der Pianist sorgt für klassische Klänge, die das Erlebnis perfektionieren. Gereicht werden Champagner, Cocktails und kleine Köstlichkeiten.
Dort, wo einst Berlins erstes Luxushotel »Esplanade« am Potsdamer Platz war, hat vor knapp vier Jahren das »Frederick’s« eröffnet. 1400 Quadratmeter mit viel Potenzial – als Bar, als Event-Location, als Restaurant. Die prachtvollen Räume sind im Glamour der 1920er-Jahre gestaltet. Im acht Meter hohen Eingangsbereich empfängt eine ovale Bar im Art-déco-Stil, darüber eine Galerieetage mit Separees. Doch kulinarisch hat das »Frederick’s« einige Anläufe gebraucht. Die zuvor vermisste klare Handschrift fügt endlich der neue Küchenchef Nicolas Gémin hinzu. Der Franzose mit baskischen Wurzeln und den Genussgenen zweier Kulturen zeigt bereits bei den Vorspeisen – wie Jakobsmuscheln mit Chorizo sowie Rillettes mit Cranberrys –, was er selbst liebt und beherrscht: eine europäische Brasserie-Küche, die mit Produkten und Saucen überzeugt. Bei den buttrigen Saint-Jacques-Muscheln erfrischen knackiges Saisongemüse und ein sanft zitroniger Crème-fraîche-Sud. Das handgeschnittene Tatar schmeckt exzeptionell saftig mit seinem untergemischten Orangen-Senfsaat-Jus sowie confiertem Eigelb. Und die dicken, handgeschnittenen Pommes mit Schale sind erwähnenswert. Unbedingt damit die Portweinsauce aufschlecken, die aus dem Bratensaft des rosa Hirschrückens mit Speck reduziert wurde. Stimmig auch die Fisch-Velouté mit Café-de-Paris-Kräuternoten beim Winterkabeljau zum Lauch-Gersten-Risotto. Endlich glänzen hier die Teller ebenso wie die Kronleuchter, Vintage-Spiegel und Samtsofas. An der Weinkarte wird gearbeitet, ihr Fokus soll künftig auf deutschen Weinen liegen.
»Naked & Famous« und »Pornstar Martini« – die beliebten Signature Drinks im Charlottenburger Galander sind auch eine Anspielung an die Vergangenheit, als im alten Rotlichtviertel noch die Nächte durchgefeiert wurden. Heute strahlt der Ort eher gediegene Hipness aus – ideal, um hochwertiges Tresenhandwerk zu genießen.
Üppige Grünpflanzen und Wanddekorationen aus Kunstpflanzen laden zum gemütlichen Abend mit köstlichen Drinks ins Le Jardin ein. Barbetreiber Yannik Walter und sein Team beziehen einige ihrer Zutaten aus der Indoorfarm und experimentieren mit ihren Microgreens. Ein rundum stimmiges naturnahes Konzept.