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Ute Lemper bei der »amfAR«-Gala

Ute Lemper bei der »amfAR«-Gala
© Andreas Tischer

»amfAR« in Salzburg: Glamour-Gala für den guten Zweck

Salzburg
Salzburger Festspiele

Starpower im Kampf gegen Aids: Heimische und internationale Prominenz bei der ersten amfAR-Gala Österreichs in der Salzburger Residenz.

Ganz Salzburg steht im Zeichen der »amfAR«-Gala: Am Sonntagabend tummelten sich Hunderte Schaulustige vor der Salzburger Residenz, als heimische und internationale Prominenz über den roten Teppich lief. Am angrenzenden Domplatz applaudierte das Publikum dem »Jedermann«, während Gery Keszlers »Life+«-Team im Carabinieri Saal alle Vorbereitungen traf, um ihn zu späterer Stunde wieder zum Leben zu erwecken. »Es erinnert mich an den ersten Life Ball«, sagte Organisator Gery Kezsler am Sonntagmorgen bei der Pressekonferenz, und kündigte eine illustre Gästeschaft an. Er versprach nicht zu viel: Alles, was Rang und Namen hat, folgte seinem Aufruf, ein Zeichen im Dienste des guten Zwecks zu setzen. Die gewitzte Charity-Auktion unter der Leitung von Simon de Pury brachte über eine halbe Million an Spendengeldern ein. Unter den Hammer kamen unter anderem Werke von Andy Warhol, Erwin Wurm, ein »MINI« by Elie Saab, »Harry Winston«-Uhren, ein Sisi-Stern von A.E. Köchert und Chopard-Ohrringe

»Einen solchen Anlass zu unterstützen — in einer Welt, in der alles verdreht ist – ist es das Wirkungsvollste ist, was wir tun können, um Menschlichkeit zu zeigen und diese Botschaft an den Rest der Welt zu senden«, erklärte Stargast Jeremy Irons am Vormittag im Schloss Leopoldskron. Der Oscar-Preisträger übernahm die Eröffnung der Gala und fungierte als Erzähler, der das Publikum auf das szenische Gala-Dinner einstimmte, mit Unterstützung von Karl Markovics. Rufus Wainwright spielte sein »Dream Requiem« auf dem Clavichord von Wolfgang Amadeus Mozart, Geigerin Lidia Baich musizierte auf der original Costa Violine. Es folgten Auftritte von Sunnyi Melles, Cornelius Obonya, René Pape, Paul Winkler, Maayan Licht, Kathleen Morgeneyer, Sunnyi Melles, Stefan Jürgens, Deleila Piasko und natürlich »Jedermann« Philipp Hochmair, begleitet von der Salzburger Philharmonie. Sir Bob Geldofs Fazit, nachdem er das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich bekam: »This is seriously cool!« Und weiter: »Salzburg ist wohl das Schönste überhaupt. Eine Stadt, die Kultur atmet. Diese Auszeichnung hier bei der amfAR Gala bedeutet mir sehr viel – es ist anders als ein Musikpreis. Es ist eine echte Ehre.«

Yannic Stockhausen kochte auf, Falstaff präsentierte »Best of Austria«-Weine

Für die kulinarische Dramaturgie zeichnete Yannick Stockhausen von Dahlmann Catering verantwortlich: »Vor einem halben Jahr habe ich die Anfrage bekommen, für die »amfAR-Gala« zu kochen und war natürlich sofort Feuer und Flamme. Als Culinary Chef von Dahlmann Catering habe ich dieses Menü kreiert, mit dem wir ein richtiges Statement setzen wollen«, verriet er gegenüber Falstaff. Den Anfang machten bunte Gartentomaten und ein Zitronenrisotto mit Früchten aus Amalfi. »Zum Hauptgang habe ich mir einen Hecht geholt und den gesalzen, gebeizt, gerollt – mit Limone und Wassermelonen mariniert. Zum Dessert gibt es alles, was die Beerensaison hergibt: Brombeeren und Himbeeren, die wir marinieren, dazu gibt es eine Chantilly und ein weißes Schokoladen-Ganache. Also ganz einfach und simpel, aber mit dieser Vollfruchtigkeit dieser Beeren.« Ein besonderer Blickfang: 60 Platzteller rund um den Laufsteg wurden vom Atelier Vivienne Westwood eigens für die Gala entworfen und von Gmundner Keramik produziert.

Unter dem Motto »Best of Austria« präsentierte Falstaff die Highlights heimischer Tropfen: Erich Scheiblhofer, das Weingut F.X. Pichler, die Domäne Wachau und Gerhard Kracher stellten feinste Weine zur Verfügung.

»Die Stadt, das kulturelle Herz Europas während der Salzburger Festspiele, bot den perfekten Rahmen für eine amfAR-Gala; sie vereint Tiefe und zeitlose Schönheit mit außergewöhnlicher Kunst. Es war für uns ein wirklich bedeutungsvoller Abend, beispiellos in dieser Form«, so das gerührte Fazit von »amfAR«-Ceo Kevin Frost. Im Anschluss an die Gala verlagerte sich die Dinnergesellschaft ins Schloss Leopoldskron zur »Wildshut Aftershow Party«.

Redaktion
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