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Trump fordert neue Coca-Cola-Rezeptur

Coca-Cola
USA
Rezept

Anders als bei uns wird der beliebte Softdrink in den USA mit Maissirup gesüßt – wenn man den Stimmen aus dem Oval Office Glauben schenken darf, soll sich das in Zukunft ändern.

Coca-Cola gehört zu den bekanntesten Marken der Welt. Seit der Erfindung im Jahr 1886 in Atlanta, Georgia, hat sich das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk zu einem globalen Symbol für amerikanische Popkultur, innovative Markenführung und sich veränderndes Konsumverhalten entwickelt.

Gerade Letzteres hat sich in den vergangenen Jahren spürbar gewandelt: Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit, bevorzugen zuckerreduzierte Produkte und setzen auf bewussteren Genuss. Coca-Cola hat auf diesen Trend reagiert und sein Sortiment entsprechend erweitert. Neben der klassischen Cola sind seit rund 20 Jahren auch zuckerfreie und zuckerreduzierte Varianten fester Bestandteil des Angebots – gedacht für all jene, die den vertrauten Geschmack genießen wollen, dabei aber auf Zucker oder Kalorien verzichten möchten.

Keine klare Bestätigung

Zwar reagiert Coca-Cola mit seinem erweiterten Sortiment auf die veränderten Bedürfnisse der Verbraucher, doch Donald Trump geht das offenbar nicht weit genug. In einem neuen Vorstoß spricht sich der ehemalige US-Präsident dafür aus, dass Coca-Cola in den USA künftig mit Rohrzucker statt mit Maissirup gesüßt wird. Seiner Meinung nach schmecke die Limonade auf diese Weise deutlich besser – auch wenn er selbst nach eigenen Angaben ausschließlich die zuckerfreie »Cola Light« trinkt.

Konkrete Pläne für eine umfassende Sortimentsumstellung gibt es derzeit jedoch nicht. Aus der Konzernzentrale in Atlanta heißt es bislang nur vage, man wolle bald weitere Details zu neuen, innovativen Produkten bekannt geben. Eine eindeutige Bestätigung oder ein klares Dementi bleibt aus – und so bleibt die Diskussion vorerst im Bereich der Spekulation. Denkbar wären neue Produktvarianten oder eine limitierte Sonderedition, doch offizielle Aussagen dazu stehen bislang aus.

Veränderung in Europa unwahrscheinlich

Ob sich das Gerücht bestätigt oder nicht – ein möglicher Wechsel von Maissirup zu Rohrzucker würde einen spürbaren Einschnitt bedeuten. In den USA gilt der Maissirup seit Jahrzehnten als gängiges Süßungsmittel für Softdrinks – und das längst nicht nur bei Coca-Cola.

Für Softdrink-Hersteller ist Maissirup vor allem deshalb attraktiv, weil er süßer ist als herkömmlicher Zucker und sich zudem besonders kostengünstig herstellen lässt. In Deutschland und der Schweiz hingegen wird Coca-Cola laut der offiziellen Unternehmenswebsite traditionell mit Zucker aus heimischen Zuckerrüben gesüßt, in Österreich kommt Rohrzucker zum Einsatz. Eine Rezepturänderung ist in diesen Märkten daher vorerst nicht zu erwarten – der Softdrink bleibt hierzulande in seiner gewohnten Form erhalten.


 

Redaktion
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