«Château Gütsch» eröffnet Restaurant im neuen Design
Nach dem mehrmonatigen Umbau eröffnet am 12. Mai das Restaurant «Lumières» in Luzern wieder – inklusive der frischen mediterranen Küche des neuen Chefs Ludovico De Vivo.
Trotz der umfassenden Umbauarbeiten in den vergangenen Monaten, kam der Genuss im renommierten «Chateau Gütsch» nicht zu kurz: In dieser Zeit wurde der Ballsaal täglich mit einer italienische Tavolata bespielt. Ausgestattet mit neuem Namen und Chefkoch startet das «Lumières» nun aber wieder im grossen Stil durch: Das Restaurant, das nach dem Lichtermeer benannt ist, das man abends vom Restaurant aus betrachten kann, öffnet am 12. Mai seine Tore.
Chef de Cuisine Ludovico de Vivo, der mitunter bereits im «Noma» in Kopenhagen kochte, bringt seine mediterrane Küche, die er zum Teil mit Schweizer Klassikern verbindet, nun nach Luzern. Auf der Karte finden sich dabei Kreationen wie Schweizer Rindstatar mit Thunfischsauce, Austernblättern und Kapern, hausgemachte Tagliolini mit schwarzem Sommertrüffel und grüner Spargelcreme Sauce, Steinbutt in der Salzkruste mit Spinat und Limetten Sauce oder Kalbsrücken mit Kohlrabi, Randen und Joghurt.
Der frische Wind zeigt sich im «Lumières» nicht nur auf den Tellern – auch das Interieur präsentiert sich neu: Das Zürcher Innenarchitektur-Team Grego um Jasmin Grego und Stephanie Kühnle fusionierte für das neue Design Bewährtes mit Zeitgemässem. Passend zur Aussicht des Restaurants auf den Vierwaldstättersee, haben die Innenarchitekten den Hausberg Gütsch und die direkte Umgebung des Traditionshauses zum Kern ihres Konzepts gemacht.
Die Tapete wurde zudem speziell von der 1845 gegründeten Marburger Tapetenfabrik angefertigt und vom Luzerner Bernhard Duss designt, wobei die damit geschaffene Atmosphäre, ein «Déjeuner sur l’herbe» anmutet soll. «Die Tapete erzählt eine Geschichte, sie weckt Emotionen», so der Textildesigner Bernhard Duss. «Die Motive stammen von klassischen Vorlagen und wissenschaftlichen Zeichnungen aus der Zeit, die ich collagiert habe.»
Für die Innenarchitektin Jasmin Grego, die auf schlichte Eleganz, florale Lüster und Details wie Unikate aus Murano-Glas setzte, ist es auch ein Spiel mit der Vergangenheit des Schlosses: «Es ist eine Illusion, ein Trompe-l’Œil, das einen grösseren Raumeffekt schaffen soll. Das Restaurant verschmilzt mit der Umgebung und dem Berg.»