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© FabrikaSimf/Shutterstock

Darum gibt man Popcorn jetzt ins Tiefkühlfach

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Der Snack-Klassiker wird aktuell auf Instagram & Co. eisgekühlt genossen. Aber wo liegt der Unterschied zum normalen Popcorn? Falstaff hat den Selbstversuch gewagt.

Für viele von uns war Popcorn neben dem eigentlichen Film das Highlight am Kinobesuch – oder vielleicht ist es das immer noch? Was wäre ein Kinobesuch, ein gemütlicher Filmabend oder auch ein Abend mit Freunden ohne Popcorn? Doch Popcorn hat sich weiterentwickelt und ist längst nicht mehr nur in seiner traditionellen, salzigen Form mit Buttergeschmack erhältlich.

Heute erfreuen sich immer mehr süße Varianten großer Beliebtheit: Von Karamell- und Schokoladenpopcorn bis hin zu Marshmallow-Formen und Fruchtvarianten wie Erdbeer- oder Wassermelonenpopcorn – geschmacklich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und wie das »Frozen Popcorn« zeigt, gibt es nicht einmal mehr bei der Temperatur eine Grenze. Der eiskalte Snack beweist, dass Popcorn in all seinen Facetten immer wieder neu erfunden werden kann, ohne seinen nostalgischen Charme zu verlieren.

Mehr Crunch und Geschmack?

Aber funktioniert das wirklich? Kaltes Popcorn kennt bestimmt jeder – und wahrscheinlich gehen dazu die Meinungen – wie so oft – auseinander. Während einige die zähe Textur eher meiden, schwören andere weiterhin auf den Geschmack des erkalteten Snacks. Und auch im Internet gibt es Stimmen, die behaupten, dass gefrorenes Popcorn intensiver im Geschmack und auch in seiner Konsistenz besser sein soll. Auf den ersten Blick klingt das eher unwahrscheinlich, da Popcorn erst heiß und frisch richtig gut schmeckt. Doch was macht tiefgekühltes Popcorn tatsächlich anders oder vielleicht sogar besser?

Ein Selbstversuch zeigt, dass die Konsistenz des tiefgekühlten Popcorns tatsächlich knackiger ist. Das liegt daran, dass frisches Popcorn nach der Zubereitung eine weichere, luftigere Textur hat, da es noch Feuchtigkeit enthält. Beim Einfrieren kristallisiert diese und sorgt später für einen stärkeren Crunch-Effekt. Ein weiterer Vorteil von »Frozen Popcorn«: in den Zähnen setzen sich weniger Stückchen fest, was das Knusper-Erlebnis noch angenehmer macht. Es scheint also, dass das Einfrieren nicht nur die Textur verbessert, sondern auch den Geschmack und das Mundgefühl auf eine ganz neue Weise verstärkt.

Allerdings hört der Kontrast bei der Textur wieder auf, denn obwohl Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, schmeckt das »Frozen Popcorn« nicht besser oder schlechter als die klassische Version. Der Grund dafür ist, dass der Gefrierprozess keinen spürbaren Einfluss auf die Aromen hat. Das bedeutet, das Popcorn kann wie gehabt vor dem Einfrieren nach Lust und Laune mit Gewürzen oder süßen Zutaten verfeinert werden. Nach einer kurzen Pause im Gefrierfach kann der Snack dann wieder gereicht und genossen werden.


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Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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