Zwei in Formaldehyd eingelegte Haie zieren den «Gaming Room» der Empathy Suite.

Zwei in Formaldehyd eingelegte Haie zieren den «Gaming Room» der Empathy Suite.
Foto beigestellt

Las Vegas: Teuerste Hotelsuite der Welt

FOTOS: Die teuerste Suite der Welt ist nicht mehr in der Schweiz: Um 100‘000 Dollar nächtigt man in der ehemaligen Hugh Hefner-Suite im «Palms Casino Resort».

Haie in Formaldehyd, Fischskelette an den Wänden und Tabletten und Schmetterlinge im Überfluss: Der britische Künstler Damien Hirst hat die extravagante Empathy Suite, die Anfang März im «Palms Casino Resort» in Las Vegas eröffnet wurde, designt und mit eigenen Kunstwerken ausgestattet. Pro Nacht kostet die Suite 100'000 US-Dollar, womit sie das bisher teuerste Appartement der Welt, die Royal Penthouse Suite im Genfer «President Wilson Hotel», die 80'000 pro Nacht kostet, ablöst. Die Empathy Suite muss allerdings für mindestens zwei Übernachtungen gebucht werden, womit man bei einem Aufenthalt mit 200'000 Dollar oder rund 200'900 Franken rechnen muss.
Hirst, der mit seinen provokativen Werken aktuell zu den bestbezahlten zeitgenössischen Künstlern der Welt zählt, hat die ehemalige «Hugh Hefner Suite» von Grund auf neu gestaltet und ausgestattet: So befinden sich in der Suite zwei in Formaldehyd eingelegte Haie an der Wand, Schmetterlingsmotive ziehen sich durch das gesamte Design und eine Vielzahl an Tabletten befinden sich nicht nur in einem Medizinschrank sondern zieren beinahe alle grossen Fenster des Appartements. Insgesamt vereint die zweistöckige «Sky Villa» auf 9'000 Quadratmeter zwei «California King» Schlafzimmer, zwei Wohnzimmer, drei Badezimmer, ein privates Heilsalzzimmer, zwei Massageräume, ein Spielzimmer, ein Esszimmer sowie einen freitragenden Pool mit Tabletten-gefiltertem Blick auf den Las Vegas Strip.

Rafaela Mörzinger
Redaktions- und Portalmanagerin Falstaff Schweiz
Mehr entdecken
Mehr zum Thema
Neueröffnung 2023
An Englishman in St. Moritz
Tom Booton ist neuer Chefkoch in der «Sunny Bar» im «Kulm Hotel» in St. Moritz. Der Brite kocht...
Von Dominik Vombach