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© Schweizer Obstverband

Mehr Beeren für die Schweiz

Beeren
Sommer
Schweiz

Der Sommer wird beerig. Laut Schweizer Obstverband dürfte die Schweizer Strauchbeeren-Ernte 2026 höher ausfallen als im Vorjahr. Besonders bei Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren wird mit mehr Ertrag gerechnet.

Gute Nachrichten für Beeren-Fans: In der Schweiz werden dieses Jahr voraussichtlich mehr Strauchbeeren geerntet als 2025. Der Schweizer Obstverband (SOV) erwartet rund 2411 Tonnen Himbeeren, 923 Tonnen Heidelbeeren, 506 Tonnen Brombeeren und 303 Tonnen Johannisbeeren. Bis auf die Brombeeren liegen die Schätzungen damit über dem Vorjahr.

Mehr Fläche, mehr Ertrag

Ein Grund dafür sind die wachsenden Anbauflächen. Bei Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren haben diese im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zugenommen, bei Johannisbeeren sogar um zehn Prozent. Die Ernte ist bereits in vollem Gang: In dieser Woche beginnt die Haupterntezeit für Himbeeren und Johannisbeeren, bei Heidelbeeren startet sie kommende Woche, bei Brombeeren Mitte Juli.

Herausfordernder Anbau

Ganz einfach ist der Beerenanbau allerdings nicht. Strauchbeeren reagieren empfindlich auf grosse Hitze, Starkregen und Hagel. Die extremen Wetterbedingungen der vergangenen Tage stellten Produzentinnen und Produzenten deshalb vor Herausforderungen.

Um die Ernte besser planbar zu machen und die Früchte zu schützen, werden viele Schweizer Beeren heute in Folientunnels oder Gewächshäusern angebaut. Das kann laut SOV auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren, weil die Pflanzen unter geschützten Bedingungen weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind.

Für Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet die grössere Ernte vor allem eines: Schweizer Beeren sind jetzt wieder frisch verfügbar – mit kurzen Transportwegen, vollem Aroma und direktem Bezug zur regionalen Produktion.


Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
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