Zum Inhalt springen
© Shuttertsock/RukiMedia

Milchpilz Bregenz: Pächterin steigt aus, Zukunft ungewiss

Vorarlberg
Milch

Nach drei Jahren beendet Pächterin Tamara Faber ihr Engagement im Bregenzer Milchpilz. Nach ihrem Rückzug sucht der Eigentümer nach Lösungen.

Der Bregenzer Milchpilz steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach drei Jahren hat Pächterin Tamara Faber den Vertrag beendet. »Es ist mir einfach zu viel geworden«, sagte sie gegenüber vol.at. Neben dem Milchpilz betreibt Faber auch ein Café in Bregenz. Eine Doppelbelastung, die zuletzt zu groß wurde. Auf Instagram bedankte sie sich bei Gästen für »drei wunderbare Jahre voller Begegnungen« und betonte, der Abschied falle ihr schwer.

Der Milchpilz, 1953 von der Firma Waldner gebaut, ist einer von ursprünglich 40 pilzförmigen Kiosken, die in mehreren europäischen Ländern Milchprodukte bewerben sollten. Heute gilt er als heimliches Wahrzeichen der Stadt. Laut ORF Vorarlberg steht er seit 2007 unter Denkmalschutz und darf nicht abgerissen oder versetzt werden. Nur kleine Standortverschiebungen wären möglich.

Eigentümer Ländle Milch erklärte gegenüber dem ORF, man werde versuchen, den »traditionsreichen und denkmalgeschützten Milchpilz auch in Zukunft in seiner bewährten Form weiterzuführen«. Derzeit wird nach einem neuen Pächter oder einer Pächterin gesucht. Bis dahin bleibt das runde Gebäude leer.


Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12