Neue Radroute auf ehemaliger Bahntrasse führt durch Venetien und Friaul
Eine stillgelegte Bahnstrecke wird zur neuen Radroute: Schon bald verbindet ein 24 Kilometer langer Radweg die Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien – und eröffnet eine reizvolle Strecke durch die norditalienische Landschaft.
Norditalien bekommt Zuwachs für Radfans: Auf einer ehemaligen Bahntrasse entsteht eine neue, 24 Kilometer lange Verbindung zwischen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Die Route führt durch abwechslungsreiche Landschaften und erweitert das grenzüberschreitende Radwegenetz.
Zwischen Motta di Livenza in Venetien und San Vito al Tagliamento in Friaul-Julisch Venetien entsteht eine rund 24 Kilometer lange Radroute auf einer ehemaligen Bahntrasse. Sie ergänzt das stetig wachsende Netz an Radwegen zwischen Alpen und Adria. Wie die Regionalregierung von Friaul-Julisch Venetien mitteilte, wird das Projekt vom Wasserversorger Livenza Tagliamento Acque (LTA) umgesetzt.
Anschluss an beliebte Fernradwege
Die neue Strecke führt durch die Gemeinden Motta di Livenza, Pravisdomini, Chions, Sesto al Reghena und San Vito al Tagliamento. Geplant ist zudem die Anbindung an das regionale Radwegenetz, darunter die Radrouten FVG3 Pedemontana und FVG2 sowie die Fernradverbindung TriLiVe zwischen Triest, Lignano und Venedig. Dadurch wird die neue Route Teil eines weit verzweigten Netzes, das Radreisenden noch mehr Möglichkeiten für längere Touren eröffnet.
Ehemalige Bahntrassen werden zu Radwegen
Die Umnutzung stillgelegter Bahnstrecken zu Radwegen hat in Italien bereits Tradition. Dank ihres meist flachen Verlaufs, geringer Steigungen und der Distanz zu stark befahrenen Straßen eignen sich die ehemaligen Trassen ideal für den Radtourismus. Gleichzeitig gelten solche Projekte als nachhaltige und vergleichsweise kosteneffiziente Infrastrukturmaßnahmen, die den sanften Tourismus fördern und die Attraktivität ganzer Regionen steigern.