»Paulaner Spezi« ist ab 2026 auch in diesen 4 Ländern erhältlich
Bayerischer Kult erobert Europa: Die Münchner Brauerei »Paulaner« darf das Cola-Mix-Getränk »Spezi« ab 2026 auch im europäische Ausland vertreiben – nach Einigung mit der Konkurrenz.
Cola und Orange – mehr braucht es manchmal nicht. In Deutschland längst Kult, hat »Spezi« sich seit Jahrzehnten einen festen Platz in Kiosken, Kneipen und heimischen Kühlschränken gesichert. Was für »Paulaner« bislang eher ein nationales Phänomen war, soll sich nun weiter ausbreiten: Die Brauerei plant, das ikonische Cola-Mix-Getränk ab 2026 auch in der Schweiz, Spanien, Frankreich und Polen zu vertreiben. Doch für dieses Vorhaben musste das Unternehmen zuerst eine Hürde überwinden.
Von der Klage zum Konsens
Was viele Fans des Getränks nicht wissen: Tatsächlich liegen die Namensrechte für die Bezeichnung »Spezi« beim Augsburger Brauhaus »Riegele«. Das stattete »Paulaner« bereits 1974 für einmalig 10.000 D-Mark die Nutzung des Namens – allerdings ausschließlich für den deutschen Markt. International musste »Paulaner« seither kreativ werden. In den USA wird das identische Getränk daher unter dem Namen »Sunset« vertrieben.
In der Zwischenzeit war die Beziehung der beiden Brauereien alles andere als entspannt. 2021 versuchte »Riegele«, die alte Vereinbarung zu kippen – inklusive einer Nachforderung. Rund fünf Millionen Euro Lizenzgebühr pro Jahr sollte »Paulaner« künftig zahlen. Das Gericht sah das anders und entschied zugunsten der Münchner.
Ein Neustart
Diesmal einigten sich die beiden Brauereien offenbar gütlich. Was »Riegele« für den Deal bekommt, ist nicht bekannt. Denn zu den Details vereinbarten die Unternehmen Stillschweigen. Auf Seiten von »Riegele« scheint man aber zufrieden und spricht von einer »fairen Lizenzvereinbarung«. Somit ist der Weg frei und »Paulaner-Spezi« darf nun auch im europäischen Ausland vertrieben werden.