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Rosarote Vielfalt: Die Sieger der Rosé Trophy 2024

Roséwein
Verkostung
Tasting
Schweiz

Sommer ohne Rosé? Denkbar, aber irgendwie unmöglich. Besonders bei den ausgezeichneten Roséweinen, die in der Schweiz entstehen. Die besten rosafarbenen Gewächse der Falstaff Rosé Trophy stellen wir Ihnen hier vor.

Roséweine liegen im Trend – das weltweit und bereits seit vielen Jahren. Einer der Gründe hierfür ist sicherlich die Unkompliziertheit, die die rosafarbenen Weine ausstrahlen. Ein Attribut, mit dem sie es schaffen, nahezu alle Weingeniesser zu erreichen und das ihnen Kritiker lange als Belanglosikeit vorwarfen. Teils zurecht, denn Roséweine waren viel zu häufig von zu hohem Restzuckergehalt gezeichnet – plump und weit entfernt vom Ideal eines erfrischenden Sommerweins, der sie im Optimalfall sind.

Hervorragende Rosés verfügen über knackige Säure, animierende Frucht und immensen Trinkfluss. Natürlich sind sie auch schöne Speisenbegleiter und wer glaubt, dass es einfach ist, einen guten Rosé zu keltern, irrt sich, denn Rosés benötigen wie alle anderen Weinfarben auch im Keller besondere Aufmerksamkeit, damit sie grossartig werden. Genau diese scheinen in den letzten Jahren immer mehr Schweizer Winzer den pinken Tropfen zu schenken. Eine erfreuliche Entwicklung, die sich auch in den Ergebnissen der diesjährigen Falstaff Rosé Trophy widerspiegelt.

Rund die Hälfte der eingereichten Rosé-Gewächse wurde vom Falstaff-Verkostungs-Team mit 90 oder mehr Punkten ausgezeichnet. Satte 93 Punkte erreichte der 2023er Rosé vom Weingut Wolfer aus dem Thurgau, das Spitzengewächs der Verkostung. Ein Wein, der all das verkörpert, was einen guten Rosé ausmacht. Leichtigkeit, Frische und Trinkfluss, ohne Substanz vermissen zu lassen.

Platz zwei geht in diesem Jahr an den 2023er Rosé de Pinot Noir vom Weingut Jauslin aus dem Kanton Basel. Ebenfalls ein toller Roséwein, der die Falstaff-Verkoster mit seiner fruchtig-frischen Aromatik sowie Trinkfluss überzeugen konnte. Produziert wird der Tropfen mittels kurzer Maischestandzeit und kalter Vergärung. Auf dem dritten Platz der Verkostung landete ein Roséwein, wie man ihn eher selten findet: der Schipf Rosé 2023 vom Weingut Schipf am Zürichsee. Ein Roséwein, der mit seiner kräftigen, reifen Säure und schönen Struktur im besten Sinne oldschool daherkommt und auf seine ganz eigene Weise begeistert.

ZUR ROSÉ TROPHY 2024

Noten von Aprikose, Ananas, Mango, roten Beeren und Agrumen in der Nase. Kräuterig-würzige Anklänge und florale Nuancen. Am Gaumen schmeichelnd, mit animierender Säure und...
Kanton Thurgau, Schweiz
Duftet nach Birne, etwas Eisbonbon, Grapefruit und Pfirsich. Anklänge von roten Beeren und Minze. Am Gaumen frische Säure, schöne Fülle, Aroma von Roter Johannisbeere und...
Kanton Basel-Landschaft, Schweiz
Dezente Nase mit Noten von Quitte, roten Beeren und Kräutern. Am Gaumen schön strukturiert mit kräftiger, reifer Säure, passender Kraft und zitrisch-würzigen Noten....
Zürichsee, Schweiz

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Erschienen in
Falstaff Magazin Schweiz Nr. 4/2024

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Dominik Vombach
Dominik Vombach
Chefredaktion Schweiz
Benjamin Herzog
Benjamin Herzog
Chefredaktion Schweiz
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