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© Lena Staal

Warum Filet Wellington auch mit Lachs richtig gut funktioniert

Rezept
kochen
Fisch
Spinat

Saftiger Lachs, knuspriger Blätterteig und frischer Kerbel beweisen, dass Filet Wellington auch mit Fisch überzeugen kann. Falstaff hat das Rezept dafür parat.

Beef Wellington gilt als echter Klassiker der gehobenen Küche und wird besonders gern zu festlichen Anlässen serviert. Typisch ist die Kombination aus zartem Rinderfilet, einer würzigen Pilzummantelung und einer Hülle aus knusprigem Blätterteig. Genau dieses Zusammenspiel aus weichem Kern und knuspriger Außenschicht macht den besonderen Reiz des Gerichts aus. Zur Herkunft gibt es keine eindeutige Geschichte, das Gericht wird allerdings oft mit dem Duke of Wellington in Verbindung gebracht, allerdings ist das historisch nicht bewiesen.

Dem Gericht wird ein Ursprung in der französischen Küche als »Filet de Bœuf en Croûte« nachgesagt, zudem wurde es bereits um 1900 in mehreren deutschsprachigen Kochbüchern erwähnt. In der klassischen Zubereitung wird das Filet zunächst scharf angebraten, damit sich kräftige Röstaromen entwickeln. Anschließend wird es mit einer Farce umhüllt, in Blätterteig eingeschlagen und im Ofen gegart. Trotz der aufwendigen Zubereitung bleibt das Grundprinzip immer gleich: eine aromatische Füllung, umgeben von knusprigem Teig. So auch bei der Variante mit Lachs: Hier treffen zarter Fisch und frischer Spinat auf eine goldbraune Blätterteighülle, serviert mit einer feinen Zitronen-Kerbel-Buttersauce. Dadurch entsteht eine leichte, frühlingshafte Abwandlung des klassischen Wellington, die das traditionelle Konzept modern interpretiert.

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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