Wo der Spitzenkoch Philip Rachinger essen geht
Sternekoch Philip Rachinger verrät Falstaff seine Lieblingsadressen für eine kulinarische Auszeit.
Philips Rachingers Großmutter Walpurga war für ihre großartige Hausmannskost berühmt, sein Vater Helmut machte aus dem Familienbetrieb Mühltalhof dann eine der besten Fine-Dining-Adressen des Landes. Vor acht Jahren hat Philip die Küche übernommen und mittlerweile zwei Michelin-Sterne erkocht.
Falstaff: Sie haben ja direkt vor dem Haus die Mühl, die im Sommer herrlich zum Schwimmen ist. Wenn Sie trotzdem mal nicht am eigenen Strand baden wollen, an welchen See fahren Sie da?
Philip Rachinger: Zum Moldaustausee! Der ist fast so groß wie der Attersee, aber bei uns hat den kaum wer auf dem Radar, dabei liegt er gleich hinter der tschechischen Grenze und ist wunderschön. Das Wasser ist erfrischend kühl und sehr dunkel wegen dem vielen Erz, und auch zum Spazierengehen ist es dort ein Traum.
Gibt es da auch was zu essen?
Ich geh dort am liebsten zur Jausenstation »Blauer Hirsch« noch auf der österreichischen Seite, aber nur wenige Minuten mit dem Auto vom See entfernt. Die liegt super idyllisch und dort gibt’s richtig gute Bauernkrapfen, das kriegt man sonst kaum wo. Auch die Brettljausn ist super.
Und wenn es ein bissel mehr sein soll?
Ich liebe die »Waldschenke« in Bad Leonfelden. Das ist ein Familienbetrieb wie wir, die waren schon Freunde meiner Oma. Und sie haben auch am Montag offen, das ist besonders super für Gastronomen.
Was essen Sie dort am liebsten?
In der Saison Maibock oder Spargel, aber auch einfach mal Schnitzel. Oder die Knödel. Da ist alles gut! Zimmer und einen Pool gibt es übrigens auch.